Erdbeer-Kokoseis am Stiel

Veganes Eis Vergnügen ohne Eismaschine: Erdbeer-Kokoseis am Stiel

Eis ist im Sommer unverzichtbar als wohltuende Abkühlung und kleine Süßigkeit zwischendurch. Dieses hier ist wirklich schnell gemacht. Die Zutatenliste ist überschaubar und es ist nicht so süß.

Alles was du brauchst ist ein Mixer oder Pürierstab und Eisförmchen.

Ist die Köstlichkeit erst einmal in der Form braucht es allerdings noch etwas Geduld bis dieser Sommerliebling richtig durchgefroren ist.

Mein Tipp: Am besten schiebt ihr die Eisförmchen schon am Abend in den Froster, dann ist der nächste Sommertag gerettet.

Hier gibt es das Rezept:

Eisform seitlich

Erdbeer-Kokoseis am Stiel

Portionen 8

Equipment

  • Mixer oder Pürierstab
  • Eisformen oder Muffinförmchen

Zutaten
  

  • 300 g frische Erdbeeren geputzt
  • 3 EL Agavendicksaft
  • 250 g Kokosjoghurt

Anleitungen
 

  • Die Erdbeeren mit 2 EL Agavendicksaft pürieren.
    Den Kokosjoghurt mit dem restlichen Agavendicksaft verrühren.
    Die beiden Massen abwechselnd in Stieleisförmchen gießen. Stiele in die Eismasse stecken und mindestens acht Stunden durchfrieren lassen.
    Eis am Stiel aus der Form lösen und genießen.
    Alternativ funktioniert dies auch in Muffinförmchen.

Eisform von oben

Wollt ihr dieses vegane Erdbeer-Kokoseis am Stiel noch besonders machen? Dann tunkt es vorm Verzehr noch kurz in geschmolzene Schokolade und lasst diese fest werden.

Zwei Eis mit Stiel und Erdbeeren

Das Eis könnt ihr auch sehr gut in einer Box im Tiefkühler aufbewahren, die ihr vorher mit Butterbrotpapier oder Bienenwachstuch ausgeschlagen habt. Dann sind eure Förmchen wieder frei für die nächste Eisproduktion.

Eis aus der Dose nehmen, ganz kurz antauen lassen und genießen.

Auf einen wundervollen Sommer

Eure Tine

Crumble vegan summer edition

Crumble vegan summer edition

Da kann frau sich ja gar nicht entscheiden. Ist Crumble ein Nachtisch? Ein Kuchen? Oder vielleicht sogar ein Hauptgericht?

Einschlägige Quellen sagen, ein Nachtisch.

Ich finde: ALLES!!

Übrigens das perfekte Less Waste Rezept, um schon etwas traurig gewordenes Obst zu verarbeiten.

Diese Variante habe ich neulich zubereitet:

Sommerfrüchte für Crumble vegan

Crumble

Zutaten
  

  • 600 g Obst vorbereitet gewogen

Streusel

  • 200 g (Dinkel-) Mehl ½Vollkorn, ½hell
  • 75 g Zucker
  • 100 g Margarinewürfel kalt
  • 25 g Kokosflocken

Anleitungen
 

  • Ofen vorheizen 180°C Umluft
  • Obst waschen und in mundgerechte Stücke schneiden
    In eine ofenfeste Form geben.
  • Aus Mehl, Zucker, Margarine und Kokosflocken Streusel zubereiten.
    Über das Obst geben und dann das Ganze für ca. 30 Minuten im Ofen backen.

Das ist meine Crumble vegan summer edition mit Aprikosen, Erdbeeren und Heidelbeeren.

Geht allerdings mit jedem frischen Obst der Saison und auch TK Früchte freuen sich über die Streuselkruste.

Ihr könnt statt Kokosflocken auch andere gehackte Nüsse oder auch Haferflocken in die Streusel geben. Oder ihr bröselt ein paar Kekse hinein. Perfekt für die Reste der Weihnachtskekse.

Crumble vegan summer edition fertig gebacken

Kleiner Tipp:

Bereitet einfach die doppelte Menge Streusel vor und bewahrt eine Hälfte im Kühlschrank (ca. 3-4 Wochen haltbar) oder im Tiefkühler auf. Dann geht es noch schneller – für den spontanen Süßhunger.

Crumble summer edition mit Aprikosen, Erdbeeren und Heidelbeeren

Ich bin neugierig. Welches Obst wertet ihr am liebsten mit einer knusprigen Streuselkruste auf? Schreibt es mir gerne in den Kommentaren.

Liebste Grüße

Tine

Pinkes Gemüse Kimchi Style

Gemüse fermentieren

…..habe ich neu für mich entdeckt.

Apfelessig mache ich schon länger selbst und das klappt auch wunderbar. Jetzt habe ich mir zwei Gläser Gemüse eingelegt.

Kimchi ist im Original eine koreanische Spezialität und ist ein supergesundes Lebensmittel. Das Gemüse wird roh fermentiert und enthält deshalb noch alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Aber eben auch eine Menge guter Darmbakterien, die Probiotika. Die spielen eine wichtige Rolle für ein intaktes Immunsystem und eine gute Darmgesundheit.

Leider wurde in allen Rezepten, die ich gefunden habe Chili verwendet und anscheinend ist Kimchi wohl scharf. Da habe ich mich noch nicht heran getraut und deshalb ist mein pinkes Gemüse auch nur „Kimchi Style“. Ich benutze etwas Currypaste als Gewürz. Häufig wird als Zutat auch Sojasauce verwendet.

Kommen wir zu meinem Rezept:

Pinkes Gemüse Kimchi Style

Equipment

  • sterilisierte Gläser mit Schraubverschluss

Zutaten
  

  • 1 mittelgroßer Chinakohl
  • 2 Möhren
  • 100 g Rote Beete
  • 1 Apfel
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück frischer Ingwer
  • 1 TL oder mehr Salz abschmecken
  • 4 TL gelbe Currypaste mild
  • 1 TL oder mehr Chilliflocken alternativ zur Paste, falls du es schärfer magst

Anleitungen
 

  • Vom Chinakohl einige äußere Blätter entfernen und beiseite legen
    (so viel, wie Gläser, die befüllt werden sollen)
    Den restlichen Kohl in Streifen oder mundgerechte Stücke schneiden.
  • Möhren, rote Beete und Apfel grob raspeln.
    Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden.
    Alles in eine sehr große Schüssel geben.
  • Knoblauch, Ingwer, Currypaste und Salz in einem Mixer zerkleinern oder von Hand sehr fein hacken.
    Zum Gemüse geben.
  • Nun beginnt das Kneten (am besten mit Handschuhen wegen der roten Farbe).
    Massiert das Gemüse kräftig bis der Chinakohl weich wird und Flüssigkeit verliert. Das sollte ungefähr 5 Minuten dauern.
    Nun deckt ihr die Schüssel mit einem Handtuch ab und lasst das Ganze ca. 6 Stunden ziehen. Dabei jeweils nach 2 Stunden erneut kneten.
    Jetzt sollte sich das Volumen halbiert haben und das Gemüse mit Flüssigkeit bedeckt sein.
  • Das Gemüse mit einem Löffel in die vorbereiteten Gläser füllen. Gut fest drücken. Oben etwas Platz lassen. Durch die Fermentation vergrößert sich das Volumen wieder.
    Gemüse mit einem Chinakohlblatt abdecken.
    Den Deckel nur lose auf das Glas auflegen, oder das Glas mit einem Tuch und Gummiband abdecken.
  • Nun die Gläser für 2-3 Tage bei Raumtemperatur stehen lassen. (Ich stelle sie in eine Auflaufform, falls doch etwas Flüssigkeit über läuft).
  • Nach 2 Tagen probieren. Der "Kimchi" sollte sauer, aber nicht faul schmecken. Entscheide selber, wie sauer du es magst. Je länger das Gemüse draußen steht, um so stärker wird der saure Geschmack.
    Ist es für dich gut, verschließe die Gläser fest mit dem Deckel und stelle sie in den Kühlschrank. Dort stoppt die Fermentation und die Gläser können mehrere Monate so lagern.
  • Entnehme die benötigte Portion Kimchi immer mit einem sauberen Besteck und verschließe das Glas wieder gut.

Ich gebe immer eine kleine Portion Kimchi zum Salat oder einfach als Belag auf eine Scheibe getoastetes Brot.

Lust es auch zu probieren? Es lohnt sich.

Tine

Vegane Sahne

zum Kochen aus Cashews

Wir lieben Rahmsauce. Selten gibt es ein Gemüse „nur“ pur. Meist wird es hier in einer cremigen „Sahne“-Sauce verputzt.

Da die fertigen veganen Ersatzprodukte aber allesamt im Tetrapack daher kommen, verwende ich in der Küche eine selfmade (und in meinem Fall, da Unverpacktladen, auch müllfreie) Alternative.

Du benötigst zwei Zutaten und einen starken Mixer.

75 g Cashewkerne (in nehme Bruch, das ist preiswerter)

und

200 g Wasser

Das ist alles.

Zusammen in den Mixer geben und schön fein pürieren. Wer keinen Hochleistungsmixer besitzt, weicht die Cashews vorher für 2 Stunden ein. Dann sollte es auch mit einem Pürierstab funktionieren.

Dann einfach an das Gericht geben und kurz aufkochen lassen, so dass die Sauce schön andickt. Fertig.

Dieses Basisrezept kannst du natürlich auch noch mit Hefeflocken, Kurkuma, Senf oder anderen Gewürzen variieren.

Lass` es dir schmecken….

Tine

Zwetschgenkuchen

und damit kündigt sich für mich jetzt so langsam der Herbst an. Kirmes in meiner Heimatstadt Moers und mein Geburtstag. Alles gefühlt verbunden mit einem Kuchen.

Heute habe ich ihn klassisch auf einem fluffigen Hefeteig gebacken. Das Hefeteigrezept ist das gleiche, wie beim Aprikosen-Marzipankuchen und reicht für ein Blech von diesem köstlichen Kuchen.

Zwetschgenkuchen

Equipment

  • Backblech oder Springform 28cm Ø (dann das halbe Rezept)

Zutaten
  

  • 75 g vegane Margarine
  • ½ Päckchen Hefe
  • 250 g Pflanzenmilch
  • 75 g Zucker
  • 500 g Mehl
  • ½ TL Salz

Belag

  • 1,5-2 Kilo Zwetschgen
  • evtl etwas Zucker zum Bestreuen (je nach Säure der Pflaumen)
  • Zimt

Anleitungen
 

  • Aus den Zutaten einen Hefeteig kneten und gut abgedeckt verdoppeln lassen.
    Dann Zwetschgen entsteinen.
    Den Teig auf einem Backblech verteilen und erneut 30 Minuten gehen lassen.
    Anschließend mit den Zwetschgen belegen. Falls nötig mit Zucker und evtl. etwas Zimt bestreuen.
    Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 20-25 Minuten backen.

Ich hatte allerdings Lust auf einen runden Kuchen, so habe ich zwar die komplette Menge an Teig zubereitet, aber eine Hälfte davon eingefroren. Für eine Springform reicht dann 1 Kilo Zwetschgen.

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken

Tine