Rosenkohl mit Nüssen aus dem Ofen

Ich liebe Rosenkohl.

Als Kind habe ich ihn gehasst. In meiner Kindheit gab es ihn als klassische Beilage. Irgendwie gegart und etwas zerlassene Butter drüber. Und so was von bitter. Die Hauptrolle spielte halt das Fleisch.

Heute spielt bei mir das Gemüse die erste Geige. Es kann so vielfältig eingesetzt werden. Habe ich es schon erwähnt? Ich liebe Rosenkohl. Deshalb könnte es sein, dass es hier in nächster Zeit einige Rezepte mit diesem Supergemüse gibt.

Fangen wir gleich mal mal mit einem Ofenrosenkohl an.

Rosenkohl mit Nüssen aus dem Ofen

Portionen 4

Equipment

  • Backblech mit Dauerbackfolie ausgelegt (oder Backpapier)

Zutaten
  

  • 700 g Rosenkohl
  • je 50 g Walnüsse, Cashewkerne und Cranberries
  • Für die Marinade
  • 40 g Agavendicksaft
  • 1 EL Balsamico-Essig hell oder dunkel
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Kreuzkümmel

Anleitungen
 

  • Den Rosenkohl putzen, waschen und halbieren
    In Salzwasser ca. 5 Min vorgaren. Abgießen und gut abtropfen lassen.
    Nüsse und Cranberries hacken

Marinade

  • Für die Marinade alle Zutaten plus Salz und Pfeffer in einer Schüssel verrühren.
  • Nüsse, Cranberries und Rosenkohl zur Marinade geben und gut untermischen.
    Alles auf ein Backblech geben und bei 180°C im Ofen bei Umluft für 20-25 Minuten backen.

Ich habe für uns das komplette Rezept gekocht.

Die eine Hälfte haben wir mit Kartoffelspalten gegessen, die ich auf dem gleichen Blech noch mit gebacken habe.

Die zweite Hälfte gab es mit Feldsalat als lunch to go fürs Büro für den Göga und für mich als Mittagessen am nächsten Tag.

Ihr könnt aber auch Brot oder Reis (oder eine Getreidebeilage) dazu reichen.

Wie sieht es mit dir aus? RosenkohlverächterIn? RosenkohlliebhaberIn?

Hast du ein Lieblingsrezept? Brauchst du Hilfe beim veganisieren? Melde dich ruhig.

Er hat auf jeden Fall eine Chance verdient.

Macht es fein ihr Lieben und viel Freude beim Nachkochen

Tine

*Ich benutze übrigens eine Dauerbackfolie, die ich im Unverpacktladen erstanden habe. Das spart Backpapier und trägt zu mehr Nachhaltigkeit bei.

#jederSchrittzählt

Classic Scones vegan

Werbung, da unbeauftragte Buchempfehlung und Markennennung

Am Wochenende wird hier im Hause P. gerne leckerer Kuchen geschlemmt. Meist als Ersatz fürs Mittagessen, da ich abends koche. Das hat sich durch die unterschiedlichen Heimkommzeiten der Familienmitglieder im Laufe der Jahre so eingebürgert, damit man wenigstens eine gemeinsame Mahlzeit miteinander verbringt. Wir sind dabei geblieben, auch wenn wir momentan „nur“ noch zu Zweit sind (die beiden Großen sind schon ausgezogen und die Jüngste weilt gerade in Neuseeland).

Doch ich wollte vom Backen erzählen. Ich backe sehr gerne, doch vegan backen ist für mich echt eine Herausforderung. Bei anderen sehen die Kuchen toll fluffig aus, ich bekomme das nicht hin. Waffeln gehen und auch Kekse , aber bei Rührkuchen hört der Spass auf. Daran muss ich noch arbeiten.

Heute habe ich ein Scones Rezept für Euch. Scones sind ein traditionelles britisches Teegebäck, ein Kaffee geht aber auch dazu. Ich hab´s getestet.

Das Rezept für die „Classic Cream Scones“ habe ich aus diesem Backbuch von Cynthia Barcomi und für uns „veganisiert“

Ihr braucht:

Trockene Zutaten

  • 350 g Mehl
  • 70 g Zucker
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

90 g kalte vegane Margarine (z.B. Bio Alsan)

Flüssige Zutaten

160 g pflanzliche „Milch“

weitere Zutaten

  • 100 g grob gehackte vegane Zartbitterschokolade ( z.B. Ritter Sport Halbbitter)
  • 75 g Korinthen oder Sultaninen

Ofen auf 180° Umluft vorheizen

Trockene Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Die kalten Margarinestückchen untermischen, bis das Mehl grobkrümelig aussieht. Pflanzenmilch dazugeben und kurz mischen. Dann die Schokolade und Korinthen unterkneten.

Den Teig auf der Arbeitsfläche zu einem Kreis formen – ca. 20 cm Durchmesser und 2 cm dick. Wie einen Kuchen in Stücke teilen ( 8 oder 12) und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Ihr könnt auch mit einem Glas runde Scones ausstechen.

Im Ofen ca. 18-22 Minuten backen und danach 10 Min auf dem Gitter auskühlen lassen.

Sie schmecken warm ganz super lecker, lassen sich aber auch prima unterwegs verspeisen.

Wenn ihr Tipps für einen gelingsicheren Rührkuchen ( am liebsten Marmorkuchen ) habt, immer her damit. Ich werde weiter testen.

Jetzt ran an den Teig und ich wünsche Euch ein tolles Wochenende.

Tine

P.S. Neue Bücher und meine eBooks kaufe ich immer im Ecobookstore . Diese Empfehlung ist unbeauftragt und aus voller Überzeugung. Ich habe dadurch keinerlei Vorteile.

Ich versuche mittlerweile allerdings möglichst Bücher zu leihen oder gebraucht zu kaufen.

Wie ihr aus Wintergemüse einen leckeren Wintersalat macht

Wirsingrezepte gibt es ja viele, aber hier stelle ich Euch heute mal etwas anderes vor

Wirsing-Salat

Zutaten
  

  • 350 g Wirsing in feine Streifen geschnitten
  • 2 Äpfel 1 davon gewürfelt
  • 2 Clementinen gewürfelt
  • 40 g Nüsse nach Wahl

Dressing

  • 4 EL Öl
  • 4 EL Apfelessig
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 4 TL Senf
  • 2 TL getr. Oregano
  • Salz, Pfeffer

Anleitungen
 

  • Die Wirsingstreifen in eine große Schüssel geben
  • 1 Apfel dazu reiben
    Wirsing und Apfel in der Schüssel mit den Händen ca. 1 Minute lang gut durchkneten. Das macht den Wirsing weicher.
  • Nun die Apfel- und Clementinenwürfel dazu geben und gut durchmischen.
  • Die Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas geben und gut schütteln.
    Über den Salat geben und mischen. Den Salat abdecken und ca. 1 Stunde ziehen lassen.
  • Danach noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und die gehackten Nüsse darüber geben

Mein meal prep Tipp:

Ich mache immer die doppelte Menge Sauce und habe so stets ein Dressing im Kühlschrank. Dann geht es bei anderer Gelegenheit schneller.

Ich habe Maisbrot dazu serviert.

Für die Mittagspause am nächsten Tag bleibt bestimmt noch etwas für einen Salat to go übrig. Er bleibt lange knackig frisch.

Salat to go mit Maisbrot im Bienenwachstuch

Ihr seht, ein perfektes meal prep Rezept. Probiert es doch mal aus und berichtet mir hier gerne.

Macht es fein

Tine