Crumble vegan summer edition

Crumble vegan summer edition

Da kann frau sich ja gar nicht entscheiden. Ist Crumble ein Nachtisch? Ein Kuchen? Oder vielleicht sogar ein Hauptgericht?

Einschlägige Quellen sagen, ein Nachtisch.

Ich finde: ALLES!!

Übrigens das perfekte Less Waste Rezept, um schon etwas traurig gewordenes Obst zu verarbeiten.

Diese Variante habe ich neulich zubereitet:

Sommerfrüchte für Crumble vegan

Crumble

Zutaten
  

  • 600 g Obst vorbereitet gewogen

Streusel

  • 200 g (Dinkel-) Mehl ½Vollkorn, ½hell
  • 75 g Zucker
  • 100 g Margarinewürfel kalt
  • 25 g Kokosflocken

Anleitungen
 

  • Ofen vorheizen 180°C Umluft
  • Obst waschen und in mundgerechte Stücke schneiden
    In eine ofenfeste Form geben.
  • Aus Mehl, Zucker, Margarine und Kokosflocken Streusel zubereiten.
    Über das Obst geben und dann das Ganze für ca. 30 Minuten im Ofen backen.

Das ist meine Crumble vegan summer edition mit Aprikosen, Erdbeeren und Heidelbeeren.

Geht allerdings mit jedem frischen Obst der Saison und auch TK Früchte freuen sich über die Streuselkruste.

Ihr könnt statt Kokosflocken auch andere gehackte Nüsse oder auch Haferflocken in die Streusel geben. Oder ihr bröselt ein paar Kekse hinein. Perfekt für die Reste der Weihnachtskekse.

Crumble vegan summer edition fertig gebacken

Kleiner Tipp:

Bereitet einfach die doppelte Menge Streusel vor und bewahrt eine Hälfte im Kühlschrank (ca. 3-4 Wochen haltbar) oder im Tiefkühler auf. Dann geht es noch schneller – für den spontanen Süßhunger.

Crumble summer edition mit Aprikosen, Erdbeeren und Heidelbeeren

Ich bin neugierig. Welches Obst wertet ihr am liebsten mit einer knusprigen Streuselkruste auf? Schreibt es mir gerne in den Kommentaren.

Liebste Grüße

Tine

Zwetschgenkuchen

und damit kündigt sich für mich jetzt so langsam der Herbst an. Kirmes in meiner Heimatstadt Moers und mein Geburtstag. Alles gefühlt verbunden mit einem Kuchen.

Heute habe ich ihn klassisch auf einem fluffigen Hefeteig gebacken. Das Hefeteigrezept ist das gleiche, wie beim Aprikosen-Marzipankuchen und reicht für ein Blech von diesem köstlichen Kuchen.

Zwetschgenkuchen

Equipment

  • Backblech oder Springform 28cm Ø (dann das halbe Rezept)

Zutaten
  

  • 75 g vegane Margarine
  • ½ Päckchen Hefe
  • 250 g Pflanzenmilch
  • 75 g Zucker
  • 500 g Mehl
  • ½ TL Salz

Belag

  • 1,5-2 Kilo Zwetschgen
  • evtl etwas Zucker zum Bestreuen (je nach Säure der Pflaumen)
  • Zimt

Anleitungen
 

  • Aus den Zutaten einen Hefeteig kneten und gut abgedeckt verdoppeln lassen.
    Dann Zwetschgen entsteinen.
    Den Teig auf einem Backblech verteilen und erneut 30 Minuten gehen lassen.
    Anschließend mit den Zwetschgen belegen. Falls nötig mit Zucker und evtl. etwas Zimt bestreuen.
    Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 20-25 Minuten backen.

Ich hatte allerdings Lust auf einen runden Kuchen, so habe ich zwar die komplette Menge an Teig zubereitet, aber eine Hälfte davon eingefroren. Für eine Springform reicht dann 1 Kilo Zwetschgen.

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken

Tine

Pflaumengalette

Ich kann mich gar nicht entscheiden, ob es ein Kuchenrezept oder eher ein Dessert ist. Auf jeden Fall ist es schnell gemacht und seeeehr lecker.

Pflaumengalette

Zutaten
  

  • 220 g Mehl
  • 3 EL Puderzucker
  • 100 g kalte Pflanzenmargarine
  • 40 ml kaltes Wasser
  • 1 Prise Salz

Belag

  • 500 g Zwetschgen
  • Pflanzenmilch zum Einstreichen

Anleitungen
 

  • Aus den Zutaten schnell einen Mürbeteig kneten und in ein Bienenwachstuch eingeschlagen für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  • Pflaumen entsteinen und halbieren
  • Ofen auf 200°C Unter- und Oberhitze vorheizen
  • Den Teig auf einem Backblech ausrollen. (Kreis von ca. 30 cm Ø)
    Mit den Pflaumen belegen, dabei am Rand ca. 3 cm frei lassen. Den Rand über die Füllung klappen.
    Mit etwas Pflanzenmilch bestreichen und die Galette ca. 25 Minuten backen.

Schmeckt am besten noch etwas warm und mit einer Kugel Eis.

Probiert es unbedingt aus, bevor die Pflaumensaison vorbei ist.

Tine

Shortcakes mit Nektarinen

Instagram kann frau ja finden, wie frau will, aber Inspiration finde ich dort immer.

So auch für dieses Rezept, das ich bei einer amerikanischen Schauspielerin gefunden habe. Schnell veganisiert…….

Shortcakes mit Nektarinen

Zutaten
  

  • 375 g Mehl Dinkel 630
  • 1 EL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 3 EL Zucker plus etwas zum Bestreuen
  • EL Sojamehl als Eiersatz
  • 3 EL Wasser
  • 120 g kalte Margarine
  • Pflanzensahne

Nektarinen

  • 3 Nektarinen
  • 1 EL neutrales Öl
  • 1 TL Kleene Lene v. Herbaria*
  • alternativ etwas Zucker + Zimt oder Vanille
  • ½ Zitrone Saft davon
  • Zucker nach Geschmack

Anleitungen
 

Shortcakes

  • Ofen auf 220°C vorheizen
    Trockene Zutaten mischen.
    Eiersatz und kalte Margarine dazu geben und schnell zu einem Teig verkneten.
    Den Teig mit den Fingern auf der Arbeitsplatte flach drücken (ca. 2 cm dick) und mit einem Glas Kreise ausstechen.
    Auf ein Backblech geben, mit Pflanzensahne bepinseln und mit Zucker bestreuen.
    Im Ofen ca. 12-14 Minuten backen.

Nektarinen

  • Die Nektarinen in Stücke schneiden und in einer Pfanne im Öl andünsten.
    Gewürz (oder die Alternative) über die Fruchtstücke streuen und den Zitronensaft darüber geben.
    Eventuell noch mit Zucker abschmecken.
  • Die fertigen Shortcakes etwas abkühlen lassen und dann aufschneiden. In einer kleinen Schüssel anrichten und die Nektarinen darüber verteilen.
  • Meine Nektarinen hatten noch Biss und wenig Soße. Wem das zu "trocken" ist, kann sie noch etwas weicher dünsten und evtl. noch Sahne, Pflanzenmilch oder Wasser dazu geben, damit die Früchte etwas soßiger werden.

Dieses Rezept funktioniert sicher auch mit Pflaumen oder Mirabellen. Auch mit Apfelstücken kann ich es mir gut vorstellen.

Viel Freude beim Probieren

Tine

* Werbung, unbeauftragt und unbezahlt. Die Gewürze von Herbaria kaufe ich mir selber aus voller Überzeugung.

Donauwelle

Diese Woche stand im Hause P. ein Geburtstag an. Da gibt es IMMER einen Geburtstagskuchen. Gerne wird sich da eine Donauwelle gewünscht.

Also habe ich mich ans Werk gemacht. 32°C Außentemperatur (im Haus ein wenig kühler) sind nicht die besten Rahmenbedingungen, aber was tut man nicht für seine Liebsten.

Und wo ich schon einmal dabei war, habe ich euch direkt das Rezept aufgeschrieben.

Donauwelle

Equipment

  • Springform Ø 26cm

Zutaten
  

Teig

  • 125 g weiche Margarine
  • 3 EL Sojaghurt natur
  • 100 g Zucker
  • 175 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 2 EL Kakao
  • 60+20 g Mineralwasser mit Gas
  • 1 Glas Kirschen

Buttercreme

  • 375 g Pflanzendrink
  • 1 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 125 g kalte Margarine

Glasur

  • 1 Tafel Zartbitterschokolade

Anleitungen
 

Teig

  • Die weiche Margarine mit dem Sojaghurt und dem Zucker cremig verrühren.
    Mehl, Backpulver und Natron mischen und dazugeben.
    Mit dem ersten Teil Mineralwasser verdünnen.
  • Springform gut einfetten und ⅔ des Teiges hineingeben.
    Kakao und das restlichen Mineralwasser zum letzten Drittel Teig geben.
    Die dunkle Masse auf der hellen Masse in der Springform verteilen.
  • Die Kirschen abtropfen lassen und auf den Teig geben.
    Bei 200°C im Ofen ca. 25-30 Minuten backen. Dann abkühlen lassen

Buttercreme

  • Aus Pflanzendrink, Zucker und Puddingpulver einen festen Pudding kochen. Etwas abkühlen lassen.
    Nach und nach die kalte Margarine unterrühren.
    Die Buttercreme auf dem Kuchen verteilen und komplett abkühlen lassen.

Glasur

  • Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und dann auf dem Kuchen verteilen.
    Fest werden lassen und dann genießen

Wenn ihr gleich ein ganzes Blech backen wollt, verdoppelt ihr die Zutaten einfach.

Gutes Gelingen

Tine