Bärlauchpesto und mehr….

meine besten veganen Rezepte mit Bärlauch

Noch kann man ihn im Wald finden:

leckeren, würzigen Bärlauch. Bei unserer letzten Wanderung haben wir das reinste Bärlauchparadies entdeckt. An vielen Stellen duftete es herrlich nach Knoblauch. Ich hatte mir eine Papiertüte eingesteckt und habe fleißig gesammelt. In vernünftigen Mengen ist das durchaus okay und erlaubt.

Und daheim auch gleich verarbeitet.

Mehrere Gläser veganes Bärlauchpesto sind es geworden und eine Bärlauchpaste habe ich auch zubereitet. So haltbar gemacht, kann man das tolle Kraut mehrere Wochen im Kühlschrank aufbewahren.

hübsche Bärlauchblüte

Hier sind meine Rezepte:

Veganes Bärlauchpesto

Equipment

  • Standmixer, Pürierstab

Zutaten
  

  • 40 g Nüsse nach Wahl auch gemischt Walnüsse, Cashews, Pinienkerne, Paranüsse…..
  • 50 g Bärlauch vorsichtig gewaschen u trocken getupft
  • 1 EL Hefeflocken
  • 120 g gutes Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Anleitungen
 

  • Alle Zutaten, bis auf das Öl, in einen guten Standmixer geben und fein pürieren. (oder mit einem Stabmixer)
    Dabei nach und nach so viel Öl dazugeben, bis das Pesto eine cremige Konsistenz hat.
  • Das Pesto in ein sauberes Schraubglas füllen und mit Öl bedecken.

Dieses Pesto nutze ich für Pastagerichte, als Brotaufstich, oder zum Verfeinern von Salatdressings.

Eine Würzpaste aus Bärlauch hält sich länger als das Pesto, da der Salzgehalt höher ist.

Bärlauchpaste

Equipment

  • Standmixer, Pürierstab

Zutaten
  

  • 200 g Bärlauch gewaschen und abgetrocknet
  • 15 g Salz
  • 200 g Olivenöl

Anleitungen
 

  • Alle Zutaten pürieren und in saubere Gläser abfüllen. Mit Öl bedecken

Die Paste eignet sich ebenfalls zum Verfeinern von Saucen aller Art. Auch macht sie sich gut im Risotto (da gebe ich zusätzlich noch gehackte Bärlauchblätter roh hinein).

Eine leckere Bärlauchbutter habe ich auch schon gemacht.

Den Bärlauch verwende ich übrigens auch noch wenn er blüht.

letzer Bärlauch an unserem Hochbeet

Beim Sammeln im Wald seid bitte vorsichtig. Nur mitnehmen, wenn ihr euch wirklich sicher seid, Bärlauch vor euch zu haben. Verwechslungsgefahr mit den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen.

Pesto, Paste und ein Salatdressing mit Bärlauch verfeinert

Macht es fein ihr Lieben und lasst mal hören, was ihr probiert habt

Tine

Linsensalat

Oder wie bekommen veganer alle Nährstoffe?

Moin

die Frage nach der Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen treibt ja viele besorgte Mitmenschen um, wenn sie hören, dass man sich pflanzenbasiert ernährt. Wie bekommst du denn genug……?

Ist mit einem Satz erklärt:

Ausgewogene, vollwertige, pflanzliche Ernährung mit reichlich Vollkorngetreiden, Hülsenfrüchten, Gemüse, Obst, Nüssen und Samen. That´s it.

Einige wenige Vitamine (B12, D3, K2) suplementiere ich, aber darüber sollten sich auch die „Allesfresser“ Gedanken machen.

Hier auf dem Blog versuche ich euch Rezepte zu zeigen, die abwechslungsreich und vollwertig sind. (Und für die süße Auszeit ist auch etwas dabei. #sonntagssuess) Es ist gar nicht so schwer, eine pflanzenbasierte Mahlzeit zu zaubern.

Heute habe ich einen Linsensalat für euch:

Linsensalat

Zutaten
  

  • 250 g braune Linsen schon gekocht
  • 1 Paprika gewürfelt
  • 2 Möhren "
  • 1 Frühlingszwiebel klein gehackt
  • 1 Hand voll Rotkohl in sehr feine Streifen geschnitten
  • 1 EL Olivenöl zum Braten

Dressing

  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL dunklen Balsamicoessig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Anleitungen
 

  • Die gekochten Linsen mit dem Dressing mischen
  • Das Gemüse in Olivenöl in einer Pfanne anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Es sollte noch schön knackig sein.
  • Gemüse unter die Linsen heben und noch einmal abschmecken.

Schmeckt lauwarm serviert toll oder auch am nächsten Tag schön durchgezogen in Büro/ Uni/ Schule.

Streut gerne noch ein paar geröstete Nüsse oder Sonnenblumenkerne drüber. Ein Vollkornbrötchen dazu und die Nährstoffausbeute ist schon richtig gut.

Lecker, bunt, ausgewogen…..

Keine Angst, als Veganer fehlt einem nichts. Probiert es gerne aus und schreibt mir, wie es euch geschmeckt hat.

Habt es fein

Tine

Rosenkohl-Curry

Moin ihr Lieben

Ich habe es ja angedroht. Ihr bekommt heute wieder ein leckerstes Gericht mit Rosenkohl. Ingwer und die Gewürze geben dem ganzen die nötige Schärfe, um so richtig durch zu wärmen.

Rosenkohl-Curry

Zutaten
  

  • 1 EL Kokosöl
  • 1/2 Gemüsezwiebel fein geschnitten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Stück Ingwer Walnussgröße – fein hacken
  • 300 g Möhren gewürfelt
  • 600 g Rosenkohl putzen und halbieren
  • 100 ml Brühe
  • 400 ml Kokosmilch
  • 200 g Kichererbsen gegart
  • Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer
  • 4 Port. Reis nach Wahl – gegart

Anleitungen
 

  • Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in einem großen Topf im Kokosöl anschwitzen
  • Die Gewürze dazu geben und noch etwas mit anbraten.
  • Möhren, Rosenkohl und Kichererbsen in den Topf geben. Mit Brühe und Kokosmilch ablöschen.
    Einmal aufkochen und und dann ca. 15 Min. leicht köcheln lassen. Deckel dabei auflegen.
  • Mit Reis genießen.

So ein Curry lässt sich gut vorbereiten und schnell aufwärmen.

Ideal, wenn ihr durchgefroren nach Hause kommt.

Hier wird es mit Reis serviert. Wenn es mal schneller gehen muss, könnt ihr auch gut frisches Brot dazu essen.

Zur Abwechslung könnt ihr aber auch (Süß-) Kartoffelwürfel mit garen.

Mehr Rosenkohl gibt es hier

Viel Spaß beim Nachkochen und macht es euch nett.

Tine

Quinoa-Salat mit Rotkohl

Ich stehe total auf Salate aus Getreide bzw. Pseudogetreide.

Couscous, Bulgur, Hirse, Reis…… und eben aus Quinoa.

Das tolle daran: Das Quinoa wird quasi hier um die Ecke angebaut. Im Münsterland!! Ein regionales Superfood.

Das Rezept für den Salat konnten wir letztes Jahr auf der Veggienale in Münster so ähnlich direkt am Stand vom Hof Drerup aus Havixbeck testen und ich habe es euch hier aufgeschrieben.

Quinoa-Salat mit Rotkohl

Zutaten
  

  • 150 g Quinoa
  • 50 g Rote Linsen
  • 100 g Mais Glas
  • 1 Paprika gewürfelt
  • 120 g Rotkohl fein geschnitten
  • 1 Möhre grob geraspelt
  • 1 Lauchzwiebel klein geschnitten

Dressing

  • 4 EL Öl
  • 2 EL Balsamicoessig hell
  • Senf und Agavendicksaft nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer

Anleitungen
 

  • Quinoa mit den roten Linsen zusammen nach Anweisung in Salzwasser garen
    Abkühlen lassen
  • Quinoa mit dem Gemüse in eine Schüssel geben
  • Zutaten für das Dressing mischen
    Über den Salat geben, gut vermengen und durchziehen lassen

Ich mache immer das komplette Rezept. Eine Hälfte gibt es sofort und den Rest am nächsten Tag im Glas fürs Büro.

Super lecker.

Viel Spaß beim Nachkochen und macht es fein

Tine

Grünkohl klassisch – vegan

DAS Wintergericht überhaupt, finde ich.

Wenn es draußen so richtig knackig kalt ist, ist es Zeit für „deftiges“ Essen. Soulfood, das schon meine Oma kannte.

Gut, noch lassen die Minusgrade auf sich warten. Hier ist aber schon mal das Rezept. Damit ihr gerüstet seid.

Klassischer Grünkohl – vegan

Equipment

  • Kartoffelstampfer

Zutaten
  

  • 2 Zwiebeln gehackt
  • 400 g frischer Grünkohl gut gewaschen und gehackt
  • 1 EL Bratöl
  • 350 g Kartoffeln vorw. festkochend – geschält und gewürfelt
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1/2 Glas Zwiebelschmelz vegan (ca. 75g)
  • Salz, Pfeffer

Anleitungen
 

  • Zwiebeln und Grünkohl in einem weiten Topf in Öl kurz anbraten
  • Mit einem Teil der Gemüsebrühe ablöschen
    Kartoffelwürfel dazu geben
  • Senf, Agavendicksaft und Zwiebelschmelz hinein geben
    Ca. 30 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen, dabei immer wieder Brühe nachgießen.
    Immer mal wieder umrühren.
  • Mit einem Kartoffelstampfer oder Gabel die Kartoffelwürfel zerdrücken.
    Weitere 10 Minuten vorsichtig köcheln. Evtl. noch Flüssigkeit auffüllen. Die Konsistenz bestimmst du.
  • Wer mag, kann an dieser Stelle noch eine vegane Wurst dazugeben u erwärmen
    Mit Salz und Pfeffer abschmecken

Grünkohl kann man prima vorkochen. Sollte man sogar, denn aufgewärmt ist er noch besser.

Ich hatte hier die „Vegane Bratwurst“ von Wheaty*. Große Empfehlung von mir.

Macht es fein ihr Lieben und viel Freude beim Nachkochen.

*Werbung, da Markennennung. Ich habe mir das Produkt aber selber gekauft, hier im Bioladen vor Ort. #buylokal