Den Sommer konservieren – Tomatenrezepte

oder was tun bei Tomateneskalation im Beet

Nach unserem Sommerurlaub 2018

Sylt

  fanden wir in unserem Hochbeet die totale Tomateneskalation vor (von der einen Gurkenpflanze sprechen wir hier nicht). Es waren nur 2 Pflanzen, aber die haben wirklich alles gegeben.

Die nächsten Wochen von Tomatenbrot oder Tomatensalat leben war keine wirkliche Option, also habe ich mich auf die Suche nach Rezepten gemacht.  Sommer in Gläsern…….

Ich habe sie hier für euch aufgeschrieben:

Als erstes habe ich eine einfache Tomatensauce gekocht und noch blubbernd in saubere Gläser gefüllt. Wie bei Marmelade auf den Kopf gestellt abkühlen lassen – Fertig!!

Dazu habe ich 1 Zwiebel, eine Knoblauchzehe gehackt und in Olivenöl angedünstet. Ca. 1 Kilo Tomaten in Stücken dazu gegeben. Kurz gekocht. Kräuter Deiner Wahl (z.B. Basilikum, Oregano, Rosmarin) dazu.                    Salz – Pfeffer – Pürieren

Als nächstes gab es eine Tomaten-Karottensuppe mit Kokos

Die lässt sich prima für kalte Herbstabende einfrieren!!

1 gehackte Zwiebel in etwas Kokosöl anrösten

400 g Karotten , 500 g Tomaten  würfeln und mit 1/4 TL Cayennepfeffer dazugeben

500 ml Wasser und 1 TL Salz angießen  und 15 Min  leicht köcheln

pürieren und dann 50 ml Kokosmilch dazu

Sehr lecker!!

Ein Curry – Ketchup habe ich damals auch noch produziert. Und das kam so:

Am allerersten Abend auf Sylt, im netten Strandlokal mit Blick aufs Meer, wurde am Nachbartisch eine Currywurst mit (Trüffel-) Pommes serviert. Obwohl ich seit 8 Jahren kein Fleisch mehr gegessen habe, ging mir diese dumme Wurst nicht mehr aus dem Kopf. Im Nachhinein war es auch gar nicht die Wurst, die mich reizte, sondern der betörende Duft dieser Currysauce. Bis in die Heimat verfolgte mich das. Kennt Ihr das? Dann muss man dem auch nachgeben, finde ich.

Leckerste Pommes gibt es hier in der Nähe zu kaufen, Soja-Bratwürstchen hatte ich im Vorrat, nur keine Currysauce.

Aber, ……….Richtig…….Tomaten!!!!

Also selber machen:

20 Datteln mit kochendem Wasser übergießen und ca. 20 Min einweichen.

2 Zwiebeln und 1 Knoblauchzehe hacken und in Olivenöl anbraten

1 Tube (250g) Tomatenmark mitbraten

8 Tomaten würfeln und Datteln abgießen, dazugeben

250 ml Wasser angießen

Alles ca. 15 Min köcheln lassen

Mit 2 EL Currypulver, Salz und Pfeffer abschmecken und in Flaschen (oder Gläser) füllen  (wie auch bei der Sauce – Flasche/Glas auf den Kopf stellen und so abkühlen lassen)

Dieser Ketchup wird seither jedes Jahr eingekocht.

Mittlerweile haben wir uns einen Dörrautomaten angeschafft. Damit kann ich mir jetzt einen Vorrat an getrockneten Tomaten in Olivenöl anlegen:

Das geht aber auch im Backofen.

Bei 50°C trocknen die Tomatenscheiben (am besten eine „fleischige“ Sorte)  ca. 7 Stunden. Danach gebt ihr die Tomaten in Schraubgläser, fügt ein paar Kräuter nach Wahl hinzu und gießt mit Olivenöl auf bis alles bedeckt ist.

Ich stelle die Gläser jetzt in den kühlen Keller und hoffe, dass sie sich dort auch gut halten. Ich werde berichten.

Die Optik ist jedenfalls schon mal toll.

Habt ihr noch mehr Ideen für mich? Immer her damit.

Habt es fein

Tine

Burger Buns und Bagel

Die klassischen, soften Brötchen für euren Burger habe ich euch heute gebacken. Mit etwas Vollkornmehl im Teig für ein paar mehr Nährstoffe und Sesam on top.

Klassische Burger Buns

Zutaten
  

  • 300 ml Pflanzendrink
  • ½ Würfel Frischhefe
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 70 g Pflanzenmargarine geschmolzen
  • 300 g helles Weizen- oder Dinkelmehl
  • 250 g Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel)
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Backpulver

Topping

  • 2 EL Pflanzendrink nach Wahl
  • ½ TL Speisestärke
  • 1-2 EL Sasam

Anleitungen
 

  • Ihr erwärmt den Pflanzendrink (lauwarm) und löst darin die Hefe auf.
    Anschließend gebt ihr den Agavendicksaft und die geschmolzene Margarine dazu. Kurz stehen lassen.
    In der Zwischenzeit die trockenen Zutaten mischen und anschließend mit den flüssigen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
  • Mindestens 60 Minuten abgedeckt gehen lassen.
  • Nach der Gehzeit den Teig erneut kneten. Anschließend zu 8 runden Brötchen formen.
    Auf ein Blech geben und abgedeckt wieder ca. 60 Minuten gehen lassen.
  • Den Ofen auf 200°C Ober-u. Unterhitze vorheizen
  • Nach der zweiten Gehzeit die Brötchen schön flach drücken.
    Speisestärke mit Pflanzendrink verquirlen und die Teiglinge damit einstreichen. Mit Sesam bestreuen.
  • Ca. 15-20 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.
    Ein Handtuch darüber legen und auskühlen lassen. So bleiben die Buns schön weich und luftig.

Diese Buns lassen sich prima einfrieren, so könnt ihr immer einen Vorrat im Haus haben und müsst nicht auf die abgepackten Brötchen aus dem Supermarkt zurückgreifen. Sind auch viel leckerer.

Dafür greife ich beim Patty gerne zum Fertigprodukt.

Da habe ich für mich leider das richtige Rezept noch nicht gefunden, aber ich halte euch auf dem Laufenden. Habt ihr ein gelingsicheres Patty-Rezept??

Für Bagel funktioniert dieses Rezept übrigens genauso. Einfach vor dem Backen ein Loch in die Mitte machen.

Und mit leckeren Sachen belegt genießen.

Habt es fein

Tine

Hummus

gehört für mich in jede vegane Rezeptesammlung. Hülsenfrüchte spielen in der pflanzenbasierten Ernährung eine große Rolle. Sie versorgen uns mit vielen Vitaminen, Eiweiß und Spurenelementen.

Außerdem liebe ich Kichererbsen und kann diese leckere Creme auch pur löffeln.

Ich habe heute mein Grundrezept für euch aufgeschrieben:

Hummus

Equipment

  • Mixer

Zutaten
  

  • 200 g Kichererbsen gegart
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • ½-1 Zitrone Saft davon
  • 50 g Tahini-Paste (Sesampaste)
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Handvoll Kräuter Petersilie, Basilikum
  • Salz und Kreuzkümmel

Anleitungen
 

  • Alle Zutaten in den Mixer geben und cremig pürieren und abschmecken.

Es funktioniert prima als Dip zu rohem Gemüse. Zu Ofengemüse und Kartoffelecken . Als Creme auf eurem Burger und sehr lecker auch als Brotaufstrich:



Ich habe noch 2 Ideen für euch, um diese tolle Kichererbsencreme abzuwandeln.

Einmal ein Paprika-Hummus und zum anderen ein Auberginen-Hummus.

Paprika-Hummus

Zutaten
  

  • 1 Portion Hummus nach Grundrezept
  • 1 Paprika
  • 1-2 Knoblauchzehen *optional, da schon im Grundrezept
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL scharfes Paprikapulver

Anleitungen
 

  • Ofen auf 180°C Umluft vorheizen
    Paprika vierteln und mit den Knoblauchzehen in eine Auflaufform legen (Hautseite unten)
    mit dem Olivenöl beträufeln
    30 Minuten im Ofen weich rösten
    Abkühlen lassen und danach zum Hummus geben und erneut pürieren.

Auberginen-Hummus

Zutaten
  

  • 1 Portion Hummus nach Grundrezept
  • 1 Aubergine
  • 1-2 Knoblauchzehen *optional, da schon im Grundrezept enthalten
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Curry

Anleitungen
 

  • Ofen auf 180°C Umluft vorheizen
    Aubergine halbieren und kreuzweise das Fruchtfleisch einschneiden
    Mit dem Knoblauch in eine Auflaufform legen, Hautseite unten
    Mit dem Olivenöl beträufeln und 30 Minuten im Ofen rösten
    Zum Hummus geben und erneut gut durchmixen.

Den Knoblauch habe ich bei beiden Varianten als Option aufgeführt. Da ja im Grundrezept schon Knoblauch verwendet wird, könnte es dem einen oder anderen vielleicht zu viel werden. Ich kann nicht genug Knofi haben, ich bin da kein Maß.

Hummus mit getrockneten Tomaten

Hier habe ich einfach noch 40g von meinen eigenen getrockneten Tomaten gehackt und unter das fertige Hummus-Grundrezept gemixt.

Es gibt noch viel mehr Variationsmöglichkeiten. Da möchte ich gerne noch probieren und hier mit euch teilen.

Habt ihr eine Idee? Was soll ich probieren? Schreibt mir gerne….

Tine

Vegane Salatdressings

Ein leckerer Salat steht und fällt mit einem guten Dressing. Da kann die Zusammenstellung noch so toll und ausgefallen sein – ist das Dressing nichts, ist der Salat nichts. Ist so…..

1. Knoblauch-Kräuter-Dressing 2. Sahne-Zitronen-Dressing 3. Bärlauchpesto-Dressing

Ich habe euch hier unsere Lieblingsdressings aufgeschrieben:

Knoblauch-Kräuter-Dressing

Equipment

  • Mixer

Zutaten
  

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel gewürfelt
  • 10 g Basilikumblätter und Petersilie gemischt
  • 40 g Olivenöl
  • 20 g weißer Balsamico-Essig
  • Salz und Pfeffer

Anleitungen
 

  • Alle Zutaten im Mixer zerkleinern und Dressing abschmecken

Dieses Dressing finde ich toll zu Nudelsalat.

Ich nutze gerne diesen kleinen Mixer für Dressings, mit dem ich direkt im Vorratsglas mixen kann. *

Sahne-Zitronen-Dressing

Equipment

  • Mixer oder verschließbares Glas zum Schütteln

Zutaten
  

  • 200 ml Soja-Cuisine
  • ½ Zitrone Saft davon
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Salz

Anleitungen
 

  • Alle Zutaten im Mixer vermischen und abschmecken

Der Klassiker zu „Grünem Salat“, wie die Oma des Gögas ihn machte.

Bärlauchpesto-Dressing

Equipment

  • Mixer oder Schüttelglas

Zutaten
  

  • 5 EL gutes Öl
  • 3 EL Apfelessig ich mache es immer selber
  • 2 TL Bärlauchpesto oder anderes Pesto
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Salz und Pfeffer

Anleitungen
 

  • Im Mixer alle Zutaten vermischen und abschmecken

Ein Rezept für Bärlauchpesto findet ihr ebenfalls hier auf dem Blog, danach könnt ihr aber auch mit anderen Kräutern, oder Gemüsegrün, leckeres Pesto herstellen.

Die Saucen stelle ich immer einmal in größerer Menge her und bewahre sie in Gläsern im Kühlschrank auf. Dann geht es mittags schneller.

Was sind eure liebsten Dressings? Ich kann immer neue Inspiration brauchen.

Habt es fein

Tine

*Den kleinen Mixer und die Gläser habe ich bei „Lieblingsglas“ gekauft. unbeauftragte Werbung aus Überzeugung – selbst bestellt, selbst bezahlt

Die Soja-Cuisine ist von „Alnatura“ und ebenfalls selbst gekauft

Spargelrisotto im Thermomix

wie alles bei mir – vegan

Ein Grund, mir damals diese Küchenmaschine anzuschaffen, war meine Liebe zu Risotto und die Aussicht dieses Lieblingsgericht lecker und ohne ewiges Rühren im Topf selbst zu kochen. Gut, die Kritiker sagen, das ist doch kein Kochen, aber who cares. Wenn das Ergebnis stimmt… Und das tut es.

Also, sorry an die Nicht-Besitzer, hier mein Thermomix-Rezept für cremiges, veganes Risotto.

Geht natürlich auch im Topf, aber eben mit Rühren.

Spargelrisotto im Thermomix

Zutaten
  

  • 1 Zwiebel
  • 30 g Olivenöl
  • 250 g Risottoreis
  • 150 g Weißwein
  • 700 g Gemüsebrühe oder Spargelsud heiß – wichtig, sonst kühlt der Topf zu sehr ab
  • 1-2 EL Mandel- oder Cashewmus
  • 1-2 EL Hefeflocken (optional) für etwas "käsigen" Geschmack
  • 250-400 g geschälten Spargel weiß oder grün Farbe und Menge nach Vorliebe
  • Olivenöl für die Pfanne

Anleitungen
 

  • Geschälte Zwiebel im Mixtopf zerkleinern 3 Sec/ St 5
  • Olivenöl zugeben und dünsten 5 Min/ St 1/ 100°
  • Risottoreis hinein und dünsten AB hier LINKSLAUF 3 Min/ St 1/ 100°
  • mit Wein ablöschen und verrühren LINKSLAUF 5 Sec/ St 2
  • Gemüsebrühe zugeben und alles garen LINKSLAUF St 1/100°
    ohne Messbecher Zeit nach Reiskochdauer (siehe Packung)

Spargel

  • geschälten Spargel in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Pfanne im Olivenöl braten bis er bissfest ist
  • Kochwein probieren

Finish

  • Ist der Reis gar, den Spargel und das Nussmus in den Mixtopf geben und kurz verrühren
    LINKSLAUF!!!

Das Rezept ist eigentlich für 4 Personen, aber wir schaffen das locker zu Dritt.

Wirklich mega lecker.

Probiert es unbedingt auch mit anderen Gemüsen. Spinat, Champignons, gemischtes Ofengemüse, Kürbis, Bärlauch……

Spinatrisotto zum Beispiel

Es gibt unzählige Möglichkeiten

Berichtet mal

Tine