Veganer Hefezopf

fürs Osterfrühstück

Ihr Süßen

Es ist zwar noch ein Weilchen hin, aber ich hätte da schon mal ein Rezept für einen veganen Osterzopf. Der passt nicht nur perfekt auf euer Osterbuffet, er eignet sich auch gut für jedes andere Sonntagsfrühstück.

Es muss auch kein Zopf sein.

Zu Ostern gehen auch kleine Hasen oder ein großes Lamm. Schaut mal bei Pinterest vorbei, da gibt es viele Varianten.

Durch die lange Teigführung könnt ihr alles am Vortag vorbereiten. Am Backtag das Gebäckstück nur noch im Warmen „aklimatisieren lassen und danach geht es ab in den Ofen.

Hefezopf vegan

Zutaten
  

Kochstück

  • 125 g Pflanzenmilch
  • 25 g Mehl

Hauptteig

  • 145 g Pflanzenmilch
  • 60 g Zucker
  • Kochstück
  • 425 g Mehl
  • 15 g Frischhefe
  • 5 g Salz
  • 20 g Margarine
  • 100 g Rosinen falls es ein Rosinenzopf werden soll

Anleitungen
 

Kochstück

  • Mehl in einem Topft in die Pflanzenmilch einrühren, erhitzen bis es andickt
    Danach abgedeckt für 3 Stunden in den Kühlschrank stellen

Hauptteig

  • Zucker in der Milch auflösen
    Kochstück dazu geben – danach Hefe und das Mehl
    Teig ca. 5 Minuten kneten
    danach das Salz zugeben und ebenfalls 5 Minuten kneten
    Zum Schluss die Butter in Flocken dazugeben und noch einmal 8 Minuten kneten
    Bei Bedarf jetzt die Rosinen vorsichtig einarbeiten.
    Den Teig in einer Schüssel abgedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln

Teigling formen

  • Den Teig aus der Schüssel auf die unbemehlte Arbeitsplatte geben.
    Brötchen formen oder Zopf flechten oder eine andere Form für den Teig wählen
    z. B. Hasen, Lämmer, Weckmänner…..
    auf ein Backblech geben
    für 12 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank stellen

Backtag

  • Am Backtag das Backblech aus dem Kühlschrank nehmen und mindestens 30 Minuten an einen warmen Ort stellen
    Den Ofen auf 200° C vorheizen
    Gebäck ca. 18-20 Minuten backen bitte öfter mal nachschauen, mein Zopf ist zu dunkel geraten

Keine Angst vorm Hefeteig, der ist absolut gelingsicher.

Leider ganz schön dunkel geworden. Trotzdem lecker.

Wir genießen den Zopf mit veganer Margarine und selbst gemachter Erdbeermarmelade. Geht auch zum Nachmittagskaffee.

Viel Spaß beim Kneten und guten Appetit.

Macht es fein

Tine

Amerikaner – einfach und schnell gemacht in vegan

Moin ihr Lieben

Heute habe ich wieder einen Klassiker für euch. In meiner bunten Variante sind diese Amerikaner perfekt für den Kindergeburtstag oder die Cafeteria beim Sportturnier.

Der einfache Rührteig ist fix gemacht und beim Verzieren könnt ihr euch nach Laune austoben.

Hier also mein schnelles Amerikaner-Rezept:

Amerikaner vegan

Zutaten
  

  • 2 EL Sojamehl
  • 100 g Zucker
  • 120 g weiche, vegane Margarine
  • 250 g helles Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver, vegan
  • 4 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Pflanzenmilch

Zum Verzieren

  • 200 g Puderzucker
  • Zitronen- oder Orangen- oder Grapefruitsaft
  • Zuckerkonfetti oder ähnliches
  • alternativ: vegane Schokolade

Anleitungen
 

  • Ofen auf 160° C Umluft vorheizen
  • Sojamehl mit 4 EL Wasser verrühren und 5 Min. stehen lassen
  • Margarine und Butter schaumig rühren
  • Sojamehl-Wasser-Mix als Eiersatz dazu geben
  • Trockene Zutaten mischen und im Wechsel mit der Milch zu einem etwas festeren Rührteig mixen.
  • Mit 2 Löffeln Teig in Häufchen auf Backbleche verteilen. Bei mir waren es 15 Stück.
    Ich benutze Dauerbackfolien, ansonsten Backpapier nehmen oder die Bleche einfetten.
    Platz lassen, damit der Teig verlaufen kann und die typische Amerikaner Form bekommt. Daher sollte der Teig auch nicht zu dünn sein.
    In den Ofen geben und ca. 15 Min. backen.

Verzierung

  • Aus dem Puderzucker mit Zitrussaft einen Guß herstellen.
    Auf den ausgekühlten Amerikanern verteilen und mit Deko bestreuen. Fest werden lassen.
  • Alternativ mit geschmolzener Schokolade bestreichen.
Jecke Konfetti-Amerikaner

Bei meiner Verzierung habe ich mich von meinem Jecken-Gen leiten lassen. Früher war mehr Konfetti.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine tolle Karnevalszeit

helau und alaaf

Tine

Vegan Valentine

Gefülltes, veganes Zitronen-Mohn-Törtchen

Ich bin ehrlich. Ich steh´ nicht so auf den Valentinstag. Genau wie Muttertag….. Geschäftemacherei. Meiner Meinung nach, aber nun.

Viele sehen das anscheinend anders und so habe ich mich daran gemacht, ein kleines, feines veganes Törtchen zu backen.

Mit viel Liebe.

Grundlage ist ein Boden aus Zitronen-Mohn-Rührteig. Der wird mit fruchtigem Himbeerkompott gefüllt und das Ganze bekommt noch ein „Frischkäse“-Topping.

Hier kommt das Rezept:

Gefülltes Zitronen-Mohn-Törtchen

Equipment

  • Springform 20 CM

Zutaten
  

Rührteig

  • 250 g Dinkelmehl
  • 200 g Rohrohrzucker
  • 3 TL Natron
  • 2 EL Mohn
  • 1 Zitrone nur den Schalenabrieb
  • 50 g vegane Margarine geschmolzen
  • 100 ml Pflanzenmilch
  • 150 g Sojaghurt natur
  • 2 EL Apfelessig

Himbeerkompott

  • 200 g Himbeeren TK
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 EL Speisestärke
  • 2 EL Wasser

Frosting

  • 150 g veganer Frischkäse
  • 3 EL Sojaghurt natur
  • 2 EL Agavendicksaft

Deko

  • Zuckerherzen + Kleene Lene v. Herbaria

Anleitungen
 

  • Ofen auf 180° vorheizen

Teig

  • Trockene Zutaten mischen.
  • Flüssige Zutaten dazugeben und zügig zu einem glatten Teig verrühren
  • In eine gefettete Springform geben
    ca. 45-50 Minuten backen
    Auskühlen lassen

Füllung

  • Himbeeren in einem kleinen Topf auftauen lassen
    Aufkochen
    Stärke mit Wasser anrühren, und dazu geben.
    Erneut aufkochen und süßen
    Abkühlen lassen

Frosting

  • Alle Zutaten cremig verrühren
  • Boden einmal quer durchschneiden
    Mit Himbeerkompott füllen und mit Frosting bestreichen
    Dekorieren

Ich habe vor dem Backen noch etwas vom Teig abgenommen und kleine Gugls daraus gebacken.

Wenn ihr den ganzen Teig benutzt wird das Törtchen nur etwas höher.

Wir essen dann heute schon unseren Valentinskuchen. Weil man jeden Tag Liebe verteilen sollte.

Und ihr habt noch Zeit zum Nachbacken. Verratet mir doch, wie es euch geschmeckt hat.

Happy Valentine

Tine

Bananen Brownies

oder wie ihr aus überreifen Bananen ein Schoki Träumchen zaubert

Kennt Ihr das? Wochenend-Übernachtungsbesuch hat sich angekündigt. Also werden die Vorräte aufgefüllt. Und gerne darf es auch etwas mehr sein. Für alle Fälle. Soll ja niemand Hunger leiden. Als ob…..

Das Wochenende ist um, der Besuch wieder abgereist. Es waren nette Stunden. Und die Schränke sind noch immer gut gefüllt.

Noch fast zwei Wochen später liegen die hier im Keller:

Denn so, wie die mittlerweile aussehen, mag sie auch Niemand mehr essen.

Im Sinne von Zero Waste hier meine Lösung des Problems.

Bananen Brownies

Ihr braucht:

  • 60 g Pekannüsse
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 2 Prisen Salz

in einem Topf karamellisieren und abkühlen lassen

  • 100 g gehackte, vegane Bitterschokolade (Wie fein ihr sie hackt, bleibt eurem Geschmack überlassen)
  • 3 sehr reife Bananen (mit einer Gabel zermusen)
  • 1/2 geschälter Apfel (fein gerieben)
  • 60 g neutrales Pflanzenöl (ich hatte Rapsöl)
  • 80 g Pflanzenmilch (hier war es Hafermilch)
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 1 TL Backpulver
  • 200 g helles Mehl
  • 30 g Backkakao
  • 50 g Agavendicksaft

Den Backofen auf 180° C Ober-u. Unterhitze vorheizen

Eine eckige Springform ausfetten (ca. 18×28 cm)

Bananenmus, geriebenen Apfel, Öl, Pflanzenmilch, Zucker, Mehl, Backpulver, Kakao und Agavendicksaft gut miteinander vermischen.

Die Nüsse grob zerkleinern und zusammen mit der gehackten Schokolade unter den Teig heben.

Die Masse in die Springform geben und ca. 30-40 Minuten backen.

Etwas abkühlen lassen und in Brownie Würfel schneiden.

Kleiner Tipp:

Den Karamelltopf bekommt ihr am besten wieder sauber, in dem ihr etwas Pflanzenmilch darin erwärmt. Kaffee kochen und mit der Karamellmilch genießen, während die Brownies im Ofen sind.

Und wenn ihr gerade keine „fiesen“ Bananen im Haus habt, vielleicht könnt ihr ja beim Wochenendeinkauf im Supermarkt ein paar vor der Tonne retten. Denn da werden so viele weg geworfen.

In diesem Sinne

ein schönes, süßes, schokoladiges Wochenende ihr Lieben

Tine

Enthält Werbung, da eventuell Marken erkennbar

Classic Scones vegan

Werbung, da unbeauftragte Buchempfehlung und Markennennung

Am Wochenende wird hier im Hause P. gerne leckerer Kuchen geschlemmt. Meist als Ersatz fürs Mittagessen, da ich abends koche. Das hat sich durch die unterschiedlichen Heimkommzeiten der Familienmitglieder im Laufe der Jahre so eingebürgert, damit man wenigstens eine gemeinsame Mahlzeit miteinander verbringt. Wir sind dabei geblieben, auch wenn wir momentan „nur“ noch zu Zweit sind (die beiden Großen sind schon ausgezogen und die Jüngste weilt gerade in Neuseeland).

Doch ich wollte vom Backen erzählen. Ich backe sehr gerne, doch vegan backen ist für mich echt eine Herausforderung. Bei anderen sehen die Kuchen toll fluffig aus, ich bekomme das nicht hin. Waffeln gehen und auch Kekse , aber bei Rührkuchen hört der Spass auf. Daran muss ich noch arbeiten.

Heute habe ich ein Scones Rezept für Euch. Scones sind ein traditionelles britisches Teegebäck, ein Kaffee geht aber auch dazu. Ich hab´s getestet.

Das Rezept für die „Classic Cream Scones“ habe ich aus diesem Backbuch von Cynthia Barcomi und für uns „veganisiert“

Ihr braucht:

Trockene Zutaten

  • 350 g Mehl
  • 70 g Zucker
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

90 g kalte vegane Margarine (z.B. Bio Alsan)

Flüssige Zutaten

160 g pflanzliche „Milch“

weitere Zutaten

  • 100 g grob gehackte vegane Zartbitterschokolade ( z.B. Ritter Sport Halbbitter)
  • 75 g Korinthen oder Sultaninen

Ofen auf 180° Umluft vorheizen

Trockene Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Die kalten Margarinestückchen untermischen, bis das Mehl grobkrümelig aussieht. Pflanzenmilch dazugeben und kurz mischen. Dann die Schokolade und Korinthen unterkneten.

Den Teig auf der Arbeitsfläche zu einem Kreis formen – ca. 20 cm Durchmesser und 2 cm dick. Wie einen Kuchen in Stücke teilen ( 8 oder 12) und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Ihr könnt auch mit einem Glas runde Scones ausstechen.

Im Ofen ca. 18-22 Minuten backen und danach 10 Min auf dem Gitter auskühlen lassen.

Sie schmecken warm ganz super lecker, lassen sich aber auch prima unterwegs verspeisen.

Wenn ihr Tipps für einen gelingsicheren Rührkuchen ( am liebsten Marmorkuchen ) habt, immer her damit. Ich werde weiter testen.

Jetzt ran an den Teig und ich wünsche Euch ein tolles Wochenende.

Tine

P.S. Neue Bücher und meine eBooks kaufe ich immer im Ecobookstore . Diese Empfehlung ist unbeauftragt und aus voller Überzeugung. Ich habe dadurch keinerlei Vorteile.

Ich versuche mittlerweile allerdings möglichst Bücher zu leihen oder gebraucht zu kaufen.