5 Fragen am 5. im April


VON MULTITASKING, ERSTEN FREUNDEN, TRAURIGEN LIEDERN & OHNE ZOMBIES

Die liebe Nic hat wieder fünf Fragen erdacht und ich versuche mich in Antworten.

1. Machst du oft mehrere Dinge gleichzeitig?

Nicht willentlich, es ergibt sich manchmal so. Also, ich fange eine Sache an, mit dem Ziel, sie schnellstmöglich zu erledigen. Nur leider fällt mir dann zwischendrin etwas anderes ins Auge, was man auch noch kurz machen könnte. Dauert ja nicht lange. Dann wieder an die eigentliche Aufgabe zurück. Ach ja, das muss ich auch noch erledigen. Mache ich am besten jetzt sofort. Ist ja kein Zeitfresser. Und so geht das weiter. Ich würde das jetzt nicht mehrere Dinge gleichzeitig nennen. Schon schön eins nach dem anderen.

2. Mit wem hast du deine erste Freundschaft geschlossen? Hast du zu diesem Menschen heute noch Kontakt?

Ein Zwillings-Schwesternpaar aus der Nachbarschaft. Silja und Birgit. Unsere Eltern waren befreundet, sie lebten nur ein Haus weiter in der Zechensiedlung. Lange waren wir die dicksten Freundinnen, später wurde es eine On-Off-Freundschaft, je nachdem in welcher Entwicklungsphase wir uns jeweils gerade befanden und wie stark sich der Altersunterschied von 2 Jahren auswirkte. Ich bin dann mit Mitte 20 weiter weg gezogen und der Kontakt ist langsam eingeschlafen. Über meine Mama höre ich aber von Beiden noch, denn die Eine wohnt noch mit ihrer Familie in ihrem Elternhaus und die Andere ist auch im Ort geblieben.

3. Bist du in der virtuellen Kommunikation anders als von Angesicht zu Angesicht?

Ich denke ja. Bevor ich einen Kommentar, eine mail, einen Post abschicke, lese ich immer noch mal drüber. Ich möchte ja nicht falsch verstanden werden. Aug in Aug bin ich da spontaner, direkter. Da kann man der Person aber auch ansehen, wie etwas angekommen ist und gegebenenfalls erklären, wie etwas gemeint war.

4. Vermeidest du bestimmte Musik, weil sie dich traurig macht?

Definitiv ja. Traurige Lieder mag ich gar nicht. Da werde ich so emotional, da fließen Tränen. Kann ich auch bei Filmen und Büchern. Schlimmstes Erlebnis war ein Konzert in der vollen Lanxess-Arena, 3 Monate nachdem mein Papa starb. Ziemlich zu Anfang spielte die Band „PUR“* ein Lied mit genau diesem Thema. Von da an saß ich heulend zwischen den feiernden Menschen und der Rest des Abends war gelaufen.

*Ein Outing. Ja, PUR, das ist jetzt 15 Jahre her.

5. Wen würdest du als erstes beißen, wenn du ein Zombie wärst?

Sorry, aber mit Zombies kann ich gar nix anfangen. Bin mir nicht mal sicher, was das genau ist.

Bei Luzia Pimpinella findet ihr noch mehr Antworten.

Habt ein schönes Wochenende

Tine

5 Fragen am 5. im März

Heute ist der 5. März. Zeit die 5 Fragen von Nic zu beantworten.

Vorleben statt Missionieren, Reiseziele und mehr über mich

1. Sagst du immer, was du denkst?

Leider nein. Ich bin so furchtbar harmoniebedürftig, dass ich mir meistens meinen Kommentar verkneife, wenn ich anderer Meinung bin. Und das bin ich eigentlich häufig, vor allem was „meine Themen“ angeht. Ernährung, Konsumverhalten, Nachhaltigkeit, Ökologie…… Da wird man ja schnell als der Missionieren abgestempelt. Also sage ich lieber nix. Will ja eh keiner hören. Würde ich gefragt, würde ich natürlich gerne meine Sicht der Dinge erklären, es fragt aber keiner…… Also versuche ich es mit Vorleben statt Missionieren.

Bagno Steinfurt
2. Wirst du immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?

Noch ein Nein. Seit gut 3 Jahren wohnen wir in einer gemieteten Doppelhaushälfte hier in Steinfurt. Die Enge in einem Neubaugebiet war für uns gewöhnungsbedürftig. Davor 20 Jahre in einem großen Eigenheim mit großem Garten für die Kinder am Niederrhein. Das Leben bringt ständig Veränderungen mit sich. Jobwechsel, die Kinder werden flügge. Mittlerweile wohnt nur noch unsere Jüngste bei uns und auch diese Zeit ist absehbar. Im Herbst beginnt sie ein Studium oder eine Ausbildung. Muss sie dafür in eine andere Stadt ziehen? Dann könnten wir uns vielleicht noch einmal verändern. Und wenn der Gatte in ein paar Jahren nicht mehr arbeiten muss, können wir uns auch vorstellen, in eine andere Region in Deutschland zu ziehen. Da müssen wir uns nur noch einigen, ob die See oder die Berge.

Sylt
3. Wie klingt dein Lachen?

Unterschiedlich, würde ich sagen. Situationsbedingt. Mal leise, mal laut, mal bis die Tränen kullern. Aber sicher immer echt, nie gekünstelt.

Menorca
4. Was war deine weiteste Reise?

Weltenbummlerin kann man mich nicht nennen. Meine Reisen beschränken sich auf Europa und da war das weiteste Reiseziel bisher die Insel Menorca. Mag für manche Menschen langweilig klingen, mir genügt das völlig. Asien, Amerika, Afrika usw. reizt mich überhaupt nicht. Hier in Europa gibt es für mich noch genug zu entdecken. Und als „ökofluencerin“ to be, versuche ich dabei die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Möglichst nicht fliegen, Bahn statt Auto….. Hier habe ich über unseren ersten autofreien Urlaub berichtet. Klappt nicht immer, aber ich gebe mein Bestes.

Eine Sache lässt mich allerdings neuerdings schwanken. Und das sind die Bilder, die unser Töchterchen gerade aus Neuseeland schickt. Da könnte ich vielleicht mal schwach werden.

Fotocredit: A.Peiser
5. Was kannst du stundenlang tun, ohne das dir langweilig wird

Lesen.

Oder am Meer sitzen, Wind und Sonne im Gesicht, dem Rauschen lauschen und nichts tun.

Frei nach Astrid Lindgren:
..und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.

Danke liebe Nic für deine tollen Fragen. Es hat Spass gemacht, sich damit zu beschäftigen.

Limonadenbaum

Danke fürs Lesen. Habt es fein

Tine