Bananen Brownies

oder wie ihr aus überreifen Bananen ein Schoki Träumchen zaubert

Kennt Ihr das? Wochenend-Übernachtungsbesuch hat sich angekündigt. Also werden die Vorräte aufgefüllt. Und gerne darf es auch etwas mehr sein. Für alle Fälle. Soll ja niemand Hunger leiden. Als ob…..

Das Wochenende ist um, der Besuch wieder abgereist. Es waren nette Stunden. Und die Schränke sind noch immer gut gefüllt.

Noch fast zwei Wochen später liegen die hier im Keller:

Denn so, wie die mittlerweile aussehen, mag sie auch Niemand mehr essen.

Im Sinne von Zero Waste hier meine Lösung des Problems.

Bananen Brownies

Ihr braucht:

  • 60 g Pekannüsse
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 2 Prisen Salz

in einem Topf karamellisieren und abkühlen lassen

  • 100 g gehackte, vegane Bitterschokolade (Wie fein ihr sie hackt, bleibt eurem Geschmack überlassen)
  • 3 sehr reife Bananen (mit einer Gabel zermusen)
  • 1/2 geschälter Apfel (fein gerieben)
  • 60 g neutrales Pflanzenöl (ich hatte Rapsöl)
  • 80 g Pflanzenmilch (hier war es Hafermilch)
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 1 TL Backpulver
  • 200 g helles Mehl
  • 30 g Backkakao
  • 50 g Agavendicksaft

Den Backofen auf 180° C Ober-u. Unterhitze vorheizen

Eine eckige Springform ausfetten (ca. 18×28 cm)

Bananenmus, geriebenen Apfel, Öl, Pflanzenmilch, Zucker, Mehl, Backpulver, Kakao und Agavendicksaft gut miteinander vermischen.

Die Nüsse grob zerkleinern und zusammen mit der gehackten Schokolade unter den Teig heben.

Die Masse in die Springform geben und ca. 30-40 Minuten backen.

Etwas abkühlen lassen und in Brownie Würfel schneiden.

Kleiner Tipp:

Den Karamelltopf bekommt ihr am besten wieder sauber, in dem ihr etwas Pflanzenmilch darin erwärmt. Kaffee kochen und mit der Karamellmilch genießen, während die Brownies im Ofen sind.

Und wenn ihr gerade keine „fiesen“ Bananen im Haus habt, vielleicht könnt ihr ja beim Wochenendeinkauf im Supermarkt ein paar vor der Tonne retten. Denn da werden so viele weg geworfen.

In diesem Sinne

ein schönes, süßes, schokoladiges Wochenende ihr Lieben

Tine

Enthält Werbung, da eventuell Marken erkennbar

Classic Scones vegan

Werbung, da unbeauftragte Buchempfehlung und Markennennung

Am Wochenende wird hier im Hause P. gerne leckerer Kuchen geschlemmt. Meist als Ersatz fürs Mittagessen, da ich abends koche. Das hat sich durch die unterschiedlichen Heimkommzeiten der Familienmitglieder im Laufe der Jahre so eingebürgert, damit man wenigstens eine gemeinsame Mahlzeit miteinander verbringt. Wir sind dabei geblieben, auch wenn wir momentan „nur“ noch zu Zweit sind (die beiden Großen sind schon ausgezogen und die Jüngste weilt gerade in Neuseeland).

Doch ich wollte vom Backen erzählen. Ich backe sehr gerne, doch vegan backen ist für mich echt eine Herausforderung. Bei anderen sehen die Kuchen toll fluffig aus, ich bekomme das nicht hin. Waffeln gehen und auch Kekse , aber bei Rührkuchen hört der Spass auf. Daran muss ich noch arbeiten.

Heute habe ich ein Scones Rezept für Euch. Scones sind ein traditionelles britisches Teegebäck, ein Kaffee geht aber auch dazu. Ich hab´s getestet.

Das Rezept für die „Classic Cream Scones“ habe ich aus diesem Backbuch von Cynthia Barcomi und für uns „veganisiert“

Ihr braucht:

Trockene Zutaten

  • 350 g Mehl
  • 70 g Zucker
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

90 g kalte vegane Margarine (z.B. Bio Alsan)

Flüssige Zutaten

160 g pflanzliche „Milch“

weitere Zutaten

  • 100 g grob gehackte vegane Zartbitterschokolade ( z.B. Ritter Sport Halbbitter)
  • 75 g Korinthen oder Sultaninen

Ofen auf 180° Umluft vorheizen

Trockene Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Die kalten Margarinestückchen untermischen, bis das Mehl grobkrümelig aussieht. Pflanzenmilch dazugeben und kurz mischen. Dann die Schokolade und Korinthen unterkneten.

Den Teig auf der Arbeitsfläche zu einem Kreis formen – ca. 20 cm Durchmesser und 2 cm dick. Wie einen Kuchen in Stücke teilen ( 8 oder 12) und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Ihr könnt auch mit einem Glas runde Scones ausstechen.

Im Ofen ca. 18-22 Minuten backen und danach 10 Min auf dem Gitter auskühlen lassen.

Sie schmecken warm ganz super lecker, lassen sich aber auch prima unterwegs verspeisen.

Wenn ihr Tipps für einen gelingsicheren Rührkuchen ( am liebsten Marmorkuchen ) habt, immer her damit. Ich werde weiter testen.

Jetzt ran an den Teig und ich wünsche Euch ein tolles Wochenende.

Tine

P.S. Neue Bücher und meine eBooks kaufe ich immer im Ecobookstore . Diese Empfehlung ist unbeauftragt und aus voller Überzeugung. Ich habe dadurch keinerlei Vorteile.

Ich versuche mittlerweile allerdings möglichst Bücher zu leihen oder gebraucht zu kaufen.

Wie ihr aus Wintergemüse einen leckeren Wintersalat macht

Wirsingrezepte gibt es ja viele, aber hier stelle ich Euch heute mal etwas anderes vor

Wirsing-Salat

Zutaten
  

  • 350 g Wirsing in feine Streifen geschnitten
  • 2 Äpfel 1 davon gewürfelt
  • 2 Clementinen gewürfelt
  • 40 g Nüsse nach Wahl

Dressing

  • 4 EL Öl
  • 4 EL Apfelessig
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 4 TL Senf
  • 2 TL getr. Oregano
  • Salz, Pfeffer

Anleitungen
 

  • Die Wirsingstreifen in eine große Schüssel geben
  • 1 Apfel dazu reiben
    Wirsing und Apfel in der Schüssel mit den Händen ca. 1 Minute lang gut durchkneten. Das macht den Wirsing weicher.
  • Nun die Apfel- und Clementinenwürfel dazu geben und gut durchmischen.
  • Die Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas geben und gut schütteln.
    Über den Salat geben und mischen. Den Salat abdecken und ca. 1 Stunde ziehen lassen.
  • Danach noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und die gehackten Nüsse darüber geben

Mein meal prep Tipp:

Ich mache immer die doppelte Menge Sauce und habe so stets ein Dressing im Kühlschrank. Dann geht es bei anderer Gelegenheit schneller.

Ich habe Maisbrot dazu serviert.

Für die Mittagspause am nächsten Tag bleibt bestimmt noch etwas für einen Salat to go übrig. Er bleibt lange knackig frisch.

Salat to go mit Maisbrot im Bienenwachstuch

Ihr seht, ein perfektes meal prep Rezept. Probiert es doch mal aus und berichtet mir hier gerne.

Macht es fein

Tine

Ingwer Shot

Thermomix – schnelle Rezepte

  • Werbung, da Markennennung

Hallo Ihr Süßen

Ich hoffe, Ihr seid alle gut und vor allem gesund im neuen Jahr gelandet. Gerade in dieser Zeit des Jahres hustet und prustet es von allen Seiten. Da steckt man sich schon mal schnell an. Oder einfach nur in der Silvesternacht beim Feuerwerk schauen halb erfroren…..? Heute möchte ich Euch zeigen, wie ihr ganz einfach ein prima Hausmittel gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit schnell im Thermomix oder jedem anderen kräftigen Mixer herstellen könnt.

Den Ingwer Shot

Ich trinke ihn schon beim ersten Kratzen im Hals und konnte so bisher meist einer Erkältung vorbeugen.

Ihr benötigt:

50 g frischen Bio Ingwer – 10 g frischen Bio Kurkuma – Saft v 1 Bio Zitrone Saft v 1 kleinen Bio Orange – 2 ganze (kleine) Bio Orangen (geschält) – 300 g Wasser – 1 EL Bio Kokosöl – 1 EL Honig oder Agavendicksaft/Ahornsirup (Ich benutze Honig von meiner Schwägerin, auch wenn ich ansonsten nur vegan koche)

Ich gebe alle Zutaten in den Mixtopf und püriere das Ganze 2 Minuten auf Stufe 9 – bei anderen Mixern entsprechend

In kleine Flaschen abfüllen und täglich ein Schnapsgläschen voll (zur Vorbeugung) genießen oder im akuten Fall auch mehrmals täglich. Der Saft dickt mit der Zeit nach und kann dann ruhig mit frischem Orangensaft wieder verdünnt werden. Im Kühlschrank hält er sich ein paar Tage.

Ingwer und Kurkuma könnt Ihr in Bioqualität mit der Schale verwenden. Sie sind beide als ein natürliches Antibiotikum bekannt.

Achtung!!

Der Shot brennt schon recht gut im Hals, aber er ist wirklich ein klasse immun boost.

Probiert es aus, es lohnt sich.

Liebste Grüße

Tine

Grünkohl mal ganz anders

- enthält Werbung, da Markennennung -

Ich liebe die Grünkohlzeit.

Am liebsten mag ich ihn klassisch, wie meine Mama ihn macht. Mit Kartoffeln „untereinander“. Nur ohne Kassler oder Mettendchen. (Da nehme ich meist ein Ersatzprodukt)

Das Fräulein ist davon allerdings nicht so begeistert.

Jetzt habe ich eine Alternative gefunden. Grünkohl mit Pasta kombiniert.  Instagram hat mich inspiriert.

So mache ich die Pasta-Pfanne:

1 Stange Lauch   –   6 Blätter frischen Grünkohl     – ein paar Cashewkerne

6 getrocknete Tomaten in Öl  –   Olivenöl    –  etwas Hafersahne   –

400g Lieblingspasta

Lauch und Grünkohl waschen und klein schneiden (bis auf die dicke Blattrippe vom Grünkohl). Cashewkerne hacken. Tomaten klein schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen, alles gut darin anbraten. Gleichzeitig die Nudeln kochen. Etwas von dem Nudelwasser in die Pfanne geben und  das Gemüse kurz weiter dünsten. Die Nudeln abschütten und gleich in die Pfanne geben. Gut mischen. Ihr könnt die Pasta-Pfanne jetzt so genießen oder ihr verfeinert das Ganze noch mit einem Schuss Hafersahne (alternativ könnt ihr etwas Cashew- oder Mandelmus mit Wasser zu Sahne verrühren).

Lecker.

Probiert es doch auch mal und berichtet wie es angekommen ist.

 

Habt es fein Ihr Lieben

 

Tine

 

* Meine Hafersahne ist von Oatly und ich habe sie in meinem Bioladen selber gekauft – kein sponsoring – ich mag diese schwedische Marke sehr gerne.