Amerikaner – einfach und schnell gemacht in vegan

Moin ihr Lieben

Heute habe ich wieder einen Klassiker für euch. In meiner bunten Variante sind diese Amerikaner perfekt für den Kindergeburtstag oder die Cafeteria beim Sportturnier.

Der einfache Rührteig ist fix gemacht und beim Verzieren könnt ihr euch nach Laune austoben.

Hier also mein schnelles Amerikaner-Rezept:

Amerikaner vegan

Zutaten

  • 2 EL Sojamehl
  • 100 g Zucker
  • 120 g weiche, vegane Margarine
  • 250 g helles Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver, vegan
  • 4 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Pflanzenmilch

Zum Verzieren

  • 200 g Puderzucker
  • Zitronen- oder Orangen- oder Grapefruitsaft
  • Zuckerkonfetti oder ähnliches
  • alternativ: vegane Schokolade

Anleitungen

  • Ofen auf 160° C Umluft vorheizen
  • Sojamehl mit 4 EL Wasser verrühren und 5 Min. stehen lassen
  • Margarine und Butter schaumig rühren
  • Sojamehl-Wasser-Mix als Eiersatz dazu geben
  • Trockene Zutaten mischen und im Wechsel mit der Milch zu einem etwas festeren Rührteig mixen.
  • Mit 2 Löffeln Teig in Häufchen auf Backbleche verteilen. Bei mir waren es 15 Stück.
    Ich benutze Dauerbackfolien, ansonsten Backpapier nehmen oder die Bleche einfetten.
    Platz lassen, damit der Teig verlaufen kann und die typische Amerikaner Form bekommt. Daher sollte der Teig auch nicht zu dünn sein.
    In den Ofen geben und ca. 15 Min. backen.

Verzierung

  • Aus dem Puderzucker mit Zitrussaft einen Guß herstellen.
    Auf den ausgekühlten Amerikanern verteilen und mit Deko bestreuen. Fest werden lassen.
  • Alternativ mit geschmolzener Schokolade bestreichen.
Jecke Konfetti-Amerikaner

Bei meiner Verzierung habe ich mich von meinem Jecken-Gen leiten lassen. Früher war mehr Konfetti.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine tolle Karnevalszeit

helau und alaaf

Tine

Vegan Valentine

Gefülltes, veganes Zitronen-Mohn-Törtchen

Ich bin ehrlich. Ich steh´ nicht so auf den Valentinstag. Genau wie Muttertag….. Geschäftemacherei. Meiner Meinung nach, aber nun.

Viele sehen das anscheinend anders und so habe ich mich daran gemacht, ein kleines, feines veganes Törtchen zu backen.

Mit viel Liebe.

Grundlage ist ein Boden aus Zitronen-Mohn-Rührteig. Der wird mit fruchtigem Himbeerkompott gefüllt und das Ganze bekommt noch ein „Frischkäse“-Topping.

Hier kommt das Rezept:

Gefülltes Zitronen-Mohn-Törtchen

Equipment

  • Springform 20 CM

Zutaten

Rührteig

  • 250 g Dinkelmehl
  • 200 g Rohrohrzucker
  • 3 TL Natron
  • 2 EL Mohn
  • 1 Zitrone nur den Schalenabrieb
  • 50 g vegane Margarine geschmolzen
  • 100 ml Pflanzenmilch
  • 150 g Sojaghurt natur
  • 2 EL Apfelessig

Himbeerkompott

  • 200 g Himbeeren TK
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 EL Speisestärke
  • 2 EL Wasser

Frosting

  • 150 g veganer Frischkäse
  • 3 EL Sojaghurt natur
  • 2 EL Agavendicksaft

Deko

  • Zuckerherzen + Kleene Lene v. Herbaria

Anleitungen

  • Ofen auf 180° vorheizen

Teig

  • Trockene Zutaten mischen.
  • Flüssige Zutaten dazugeben und zügig zu einem glatten Teig verrühren
  • In eine gefettete Springform geben
    ca. 45-50 Minuten backen
    Auskühlen lassen

Füllung

  • Himbeeren in einem kleinen Topf auftauen lassen
    Aufkochen
    Stärke mit Wasser anrühren, und dazu geben.
    Erneut aufkochen und süßen
    Abkühlen lassen

Frosting

  • Alle Zutaten cremig verrühren
  • Boden einmal quer durchschneiden
    Mit Himbeerkompott füllen und mit Frosting bestreichen
    Dekorieren

Ich habe vor dem Backen noch etwas vom Teig abgenommen und kleine Gugls daraus gebacken.

Wenn ihr den ganzen Teig benutzt wird das Törtchen nur etwas höher.

Wir essen dann heute schon unseren Valentinskuchen. Weil man jeden Tag Liebe verteilen sollte.

Und ihr habt noch Zeit zum Nachbacken. Verratet mir doch, wie es euch geschmeckt hat.

Happy Valentine

Tine

Mein Januar 2020

Neue Rubrik – Der Monatsrückblick

Wahnsinn! Kaum einmal geblinzelt, schwupps – haben wir schon den 5. Februar.

Erster Mittwoch im Monat – Zeit für einen kurzen Blick zurück.

Der Januar 2020 hat ziemlich grandios begonnen. Mit Göga und Töchterchen auf unserer neuen Lieblingsinsel den Jahreswechsel begangen, mit Ruhe, langen Strandwanderungen, guten Gesprächen…..

Langsamkeit, Refektion, Entspannung.

Es hat sooooooo gut getan, nach einem wirklich anstrengenden 2019. Der Abschied ist mir diesmal richtig schwer gefallen. Aber wir kommen wieder.

Winter auf Juist

Bücher im Januar

>> Ohne Bücher kann ich nicht sein!!>>

„Zero“ von Marc Elsberg stand in unserer Ferienwohnung auf Juist. Nachdem ich schon „Blackout“ verschlungen habe, war klar: Die Bücher im Koffer müssen erst einmal warten. Spannendes Thema, Social Media,was daraus entstehen kann und wie wir beeinflusst werden. Vieles gibt es schon, vieles wird in einigen Jahren kommen. Alles was beschrieben wird, ist sicher genau so möglich. Beängstigend. Wir müssen wirklich darauf achten, wem wir unsere Daten überlassen. Lassen wir einzelne Unternehmen eine solche Macht über uns bekommen.

Nach „Tiere essen“ von J. Safran Foer habe ich angefangen vegetarisch zu leben. Ob ich nach „Wir sind das Klima“, den Schritt zu vegan gemacht hätte, wenn ich nicht schon vegan wäre, weiß ich nicht. Gut und mit vielen Beispielen erklärt, warum wir die Probleme sehen, aber nicht glauben, was wir sehen. Warum wir nichts tun, obwohl wir sehen, dass wir etwas tun müssen. Sein Fazit: Rein pflanzlich bis zum Abendessen!! Nach dem Motto: Lieber viele tun wenigstens etwas, als wenige total perfekt.

Sonst noch gelesen:

Mein Weihnachtsgeschenk: „Atme“ von Judith Merchant Spannend, aber über das Ende müsste ich mal mit jemandem sprechen

Aus dem öffentl. Bücherschrank: „Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen“ von Petra Hülsmann leichte Kost zur Entspannung

Bücher kaufe ich möglichst gebraucht, gebe sie danach weiter und verkaufe sie meist auch wieder. Einen Büchereiausweis besitze ich und ein Bücherschrank steht in der Nähe. Manchmal muss es aber ein neues Exemplar sein oder ein e-book. Das ist dann auch okay, finde ich.

Mein Nähprojekt im Januar

Frau Ava

Ansonsten rücken wir seit Anfang Januar Möbel hin und her, nachdem nun auch das letzte Kind das Nest verlassen hat und nur noch in den Ferien aus der Pfalz heim kommt.

Das wird auch im Februar noch so weiter gehen.

Wie war dein Januar? Und was steht bei dir im Februar an?

Macht es euch auf jeden Fall nett.

Tine

* Unbezahlte Werbung, da ich hier Bücher vorstelle und unser Tablett zu erkennen ist. Alles selber gekauft.

Rosenkohl-Curry

Moin ihr Lieben

Ich habe es ja angedroht. Ihr bekommt heute wieder ein leckerstes Gericht mit Rosenkohl. Ingwer und die Gewürze geben dem ganzen die nötige Schärfe, um so richtig durch zu wärmen.

Rosenkohl-Curry

Zutaten

  • 1 EL Kokosöl
  • 1/2 Gemüsezwiebel fein geschnitten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Stück Ingwer Walnussgröße – fein hacken
  • 300 g Möhren gewürfelt
  • 600 g Rosenkohl putzen und halbieren
  • 100 ml Brühe
  • 400 ml Kokosmilch
  • 200 g Kichererbsen gegart
  • Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer
  • 4 Port. Reis nach Wahl – gegart

Anleitungen

  • Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in einem großen Topf im Kokosöl anschwitzen
  • Die Gewürze dazu geben und noch etwas mit anbraten.
  • Möhren, Rosenkohl und Kichererbsen in den Topf geben. Mit Brühe und Kokosmilch ablöschen.
    Einmal aufkochen und und dann ca. 15 Min. leicht köcheln lassen. Deckel dabei auflegen.
  • Mit Reis genießen.

So ein Curry lässt sich gut vorbereiten und schnell aufwärmen.

Ideal, wenn ihr durchgefroren nach Hause kommt.

Hier wird es mit Reis serviert. Wenn es mal schneller gehen muss, könnt ihr auch gut frisches Brot dazu essen.

Zur Abwechslung könnt ihr aber auch (Süß-) Kartoffelwürfel mit garen.

Mehr Rosenkohl gibt es hier

Viel Spaß beim Nachkochen und macht es euch nett.

Tine

Quinoa-Salat mit Rotkohl

Ich stehe total auf Salate aus Getreide bzw. Pseudogetreide.

Couscous, Bulgur, Hirse, Reis…… und eben aus Quinoa.

Das tolle daran: Das Quinoa wird quasi hier um die Ecke angebaut. Im Münsterland!! Ein regionales Superfood.

Das Rezept für den Salat konnten wir letztes Jahr auf der Veggienale in Münster so ähnlich direkt am Stand vom Hof Drerup aus Havixbeck testen und ich habe es euch hier aufgeschrieben.

Quinoa-Salat mit Rotkohl

Zutaten

  • 150 g Quinoa
  • 50 g Rote Linsen
  • 100 g Mais Glas
  • 1 Paprika gewürfelt
  • 120 g Rotkohl fein geschnitten
  • 1 Möhre grob geraspelt
  • 1 Lauchzwiebel klein geschnitten

Dressing

  • 4 EL Öl
  • 2 EL Balsamicoessig hell
  • Senf und Agavendicksaft nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer

Anleitungen

  • Quinoa mit den roten Linsen zusammen nach Anweisung in Salzwasser garen
    Abkühlen lassen
  • Quinoa mit dem Gemüse in eine Schüssel geben
  • Zutaten für das Dressing mischen
    Über den Salat geben, gut vermengen und durchziehen lassen

Ich mache immer das komplette Rezept. Eine Hälfte gibt es sofort und den Rest am nächsten Tag im Glas fürs Büro.

Super lecker.

Viel Spaß beim Nachkochen und macht es fein

Tine

Grünkohl klassisch – vegan

DAS Wintergericht überhaupt, finde ich.

Wenn es draußen so richtig knackig kalt ist, ist es Zeit für „deftiges“ Essen. Soulfood, das schon meine Oma kannte.

Gut, noch lassen die Minusgrade auf sich warten. Hier ist aber schon mal das Rezept. Damit ihr gerüstet seid.

Klassischer Grünkohl – vegan

Equipment

  • Kartoffelstampfer

Zutaten

  • 2 Zwiebeln gehackt
  • 400 g frischer Grünkohl gut gewaschen und gehackt
  • 1 EL Bratöl
  • 350 g Kartoffeln vorw. festkochend – geschält und gewürfelt
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1/2 Glas Zwiebelschmelz vegan (ca. 75g)
  • Salz, Pfeffer

Anleitungen

  • Zwiebeln und Grünkohl in einem weiten Topf in Öl kurz anbraten
  • Mit einem Teil der Gemüsebrühe ablöschen
    Kartoffelwürfel dazu geben
  • Senf, Agavendicksaft und Zwiebelschmelz hinein geben
    Ca. 30 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen, dabei immer wieder Brühe nachgießen.
    Immer mal wieder umrühren.
  • Mit einem Kartoffelstampfer oder Gabel die Kartoffelwürfel zerdrücken.
    Weitere 10 Minuten vorsichtig köcheln. Evtl. noch Flüssigkeit auffüllen. Die Konsistenz bestimmst du.
  • Wer mag, kann an dieser Stelle noch eine vegane Wurst dazugeben u erwärmen
    Mit Salz und Pfeffer abschmecken

Grünkohl kann man prima vorkochen. Sollte man sogar, denn aufgewärmt ist er noch besser.

Ich hatte hier die „Vegane Bratwurst“ von Wheaty*. Große Empfehlung von mir.

Macht es fein ihr Lieben und viel Freude beim Nachkochen.

*Werbung, da Markennennung. Ich habe mir das Produkt aber selber gekauft, hier im Bioladen vor Ort. #buylokal

Rosenkohl mit Nüssen aus dem Ofen

Ich liebe Rosenkohl.

Als Kind habe ich ihn gehasst. In meiner Kindheit gab es ihn als klassische Beilage. Irgendwie gegart und etwas zerlassene Butter drüber. Und so was von bitter. Die Hauptrolle spielte halt das Fleisch.

Heute spielt bei mir das Gemüse die erste Geige. Es kann so vielfältig eingesetzt werden. Habe ich es schon erwähnt? Ich liebe Rosenkohl. Deshalb könnte es sein, dass es hier in nächster Zeit einige Rezepte mit diesem Supergemüse gibt.

Fangen wir gleich mal mal mit einem Ofenrosenkohl an.

Rosenkohl mit Nüssen aus dem Ofen

Portionen: 4

Equipment

  • Backblech mit Dauerbackfolie ausgelegt (oder Backpapier)

Zutaten

  • 700 g Rosenkohl
  • je 50 g Walnüsse, Cashewkerne und Cranberries
  • Für die Marinade
  • 40 g Agavendicksaft
  • 1 EL Balsamico-Essig hell oder dunkel
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Kreuzkümmel

Anleitungen

  • Den Rosenkohl putzen, waschen und halbieren
    In Salzwasser ca. 5 Min vorgaren. Abgießen und gut abtropfen lassen.
    Nüsse und Cranberries hacken

Marinade

  • Für die Marinade alle Zutaten plus Salz und Pfeffer in einer Schüssel verrühren.
  • Nüsse, Cranberries und Rosenkohl zur Marinade geben und gut untermischen.
    Alles auf ein Backblech geben und bei 180°C im Ofen bei Umluft für 20-25 Minuten backen.

Ich habe für uns das komplette Rezept gekocht.

Die eine Hälfte haben wir mit Kartoffelspalten gegessen, die ich auf dem gleichen Blech noch mit gebacken habe.

Die zweite Hälfte gab es mit Feldsalat als lunch to go fürs Büro für den Göga und für mich als Mittagessen am nächsten Tag.

Ihr könnt aber auch Brot oder Reis (oder eine Getreidebeilage) dazu reichen.

Wie sieht es mit dir aus? RosenkohlverächterIn? RosenkohlliebhaberIn?

Hast du ein Lieblingsrezept? Brauchst du Hilfe beim veganisieren? Melde dich ruhig.

Er hat auf jeden Fall eine Chance verdient.

Macht es fein ihr Lieben und viel Freude beim Nachkochen

Tine

*Ich benutze übrigens eine Dauerbackfolie, die ich im Unverpacktladen erstanden habe. Das spart Backpapier und trägt zu mehr Nachhaltigkeit bei.

#jederSchrittzählt

Leckerste Bärlauchbutter

mit Datteln und Cranberries

ein schnelles Frühlingsrezept

Im Schatten unseres Hochbeetes wächst jetzt im März leckerer Bärlauch. Nicht sehr viel, aber es eine willkommene erste Bereicherung des Speiseplanes nach dem kohllastigen Winter. Am Dienstag habe ich die ersten Blätter geerntet und gleich zu einer leckeren Bärlauchbutter verarbeitet.

Für mehr Abwechslung auf der Stulle stelle ich mir gerne verschiedenste Brotaufstriche her.

Aber nicht nur auf dem Brot macht diese Butter etwas her. Auch Gemüse- oder Pastagerichten gibt sie den gewissen Pfiff.

Hier habe ich das Rezept für Euch:

  • 10 g Bärlauch
  • 5 g Petersilie
  • 125 g vegane Margarine (Bio Alsan)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Datteln (Um Kabar) schon gehackt (ca. 30 g mit Kern gewogen)
  • 10 g getr. Cranberries (ebenfalls gehackt)
  • 1 Stck. Peperoni
  • 2 El Olivenöl (fruchtig von Bio Planète)
  • 1/2 Tl Salz
  • 1/2 Tl Pfeffer Limone (Lebensbaum)

Alle Zutaten in einen Mixer geben und gut pürieren. Noch einmal abschmecken. Fertig!

Habt ihr auch Bärlauch im Garten? Oder eine tolle Stelle im Wald gefunden?

Auf dem Markt habe ich leider noch keinen gesehen.

Macht es fein ihr Lieben und viel Freude beim Nachmachen

Tine

Bananen Brownies

oder wie ihr aus überreifen Bananen ein Schoki Träumchen zaubert

Kennt Ihr das? Wochenend-Übernachtungsbesuch hat sich angekündigt. Also werden die Vorräte aufgefüllt. Und gerne darf es auch etwas mehr sein. Für alle Fälle. Soll ja niemand Hunger leiden. Als ob…..

Das Wochenende ist um, der Besuch wieder abgereist. Es waren nette Stunden. Und die Schränke sind noch immer gut gefüllt.

Noch fast zwei Wochen später liegen die hier im Keller:

Denn so, wie die mittlerweile aussehen, mag sie auch Niemand mehr essen.

Im Sinne von Zero Waste hier meine Lösung des Problems.

Bananen Brownies

Ihr braucht:

  • 60 g Pekannüsse
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 2 Prisen Salz

in einem Topf karamellisieren und abkühlen lassen

  • 100 g gehackte, vegane Bitterschokolade (Wie fein ihr sie hackt, bleibt eurem Geschmack überlassen)
  • 3 sehr reife Bananen (mit einer Gabel zermusen)
  • 1/2 geschälter Apfel (fein gerieben)
  • 60 g neutrales Pflanzenöl (ich hatte Rapsöl)
  • 80 g Pflanzenmilch (hier war es Hafermilch)
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 1 TL Backpulver
  • 200 g helles Mehl
  • 30 g Backkakao
  • 50 g Agavendicksaft

Den Backofen auf 180° C Ober-u. Unterhitze vorheizen

Eine eckige Springform ausfetten (ca. 18×28 cm)

Bananenmus, geriebenen Apfel, Öl, Pflanzenmilch, Zucker, Mehl, Backpulver, Kakao und Agavendicksaft gut miteinander vermischen.

Die Nüsse grob zerkleinern und zusammen mit der gehackten Schokolade unter den Teig heben.

Die Masse in die Springform geben und ca. 30-40 Minuten backen.

Etwas abkühlen lassen und in Brownie Würfel schneiden.

Kleiner Tipp:

Den Karamelltopf bekommt ihr am besten wieder sauber, in dem ihr etwas Pflanzenmilch darin erwärmt. Kaffee kochen und mit der Karamellmilch genießen, während die Brownies im Ofen sind.

Und wenn ihr gerade keine „fiesen“ Bananen im Haus habt, vielleicht könnt ihr ja beim Wochenendeinkauf im Supermarkt ein paar vor der Tonne retten. Denn da werden so viele weg geworfen.

In diesem Sinne

ein schönes, süßes, schokoladiges Wochenende ihr Lieben

Tine

Enthält Werbung, da eventuell Marken erkennbar

Classic Scones vegan

Werbung, da unbeauftragte Buchempfehlung und Markennennung

Am Wochenende wird hier im Hause P. gerne leckerer Kuchen geschlemmt. Meist als Ersatz fürs Mittagessen, da ich abends koche. Das hat sich durch die unterschiedlichen Heimkommzeiten der Familienmitglieder im Laufe der Jahre so eingebürgert, damit man wenigstens eine gemeinsame Mahlzeit miteinander verbringt. Wir sind dabei geblieben, auch wenn wir momentan „nur“ noch zu Zweit sind (die beiden Großen sind schon ausgezogen und die Jüngste weilt gerade in Neuseeland).

Doch ich wollte vom Backen erzählen. Ich backe sehr gerne, doch vegan backen ist für mich echt eine Herausforderung. Bei anderen sehen die Kuchen toll fluffig aus, ich bekomme das nicht hin. Waffeln gehen und auch Kekse , aber bei Rührkuchen hört der Spass auf. Daran muss ich noch arbeiten.

Heute habe ich ein Scones Rezept für Euch. Scones sind ein traditionelles britisches Teegebäck, ein Kaffee geht aber auch dazu. Ich hab´s getestet.

Das Rezept für die „Classic Cream Scones“ habe ich aus diesem Backbuch von Cynthia Barcomi und für uns „veganisiert“

Ihr braucht:

Trockene Zutaten

  • 350 g Mehl
  • 70 g Zucker
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

90 g kalte vegane Margarine (z.B. Bio Alsan)

Flüssige Zutaten

160 g pflanzliche „Milch“

weitere Zutaten

  • 100 g grob gehackte vegane Zartbitterschokolade ( z.B. Ritter Sport Halbbitter)
  • 75 g Korinthen oder Sultaninen

Ofen auf 180° Umluft vorheizen

Trockene Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Die kalten Margarinestückchen untermischen, bis das Mehl grobkrümelig aussieht. Pflanzenmilch dazugeben und kurz mischen. Dann die Schokolade und Korinthen unterkneten.

Den Teig auf der Arbeitsfläche zu einem Kreis formen – ca. 20 cm Durchmesser und 2 cm dick. Wie einen Kuchen in Stücke teilen ( 8 oder 12) und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Ihr könnt auch mit einem Glas runde Scones ausstechen.

Im Ofen ca. 18-22 Minuten backen und danach 10 Min auf dem Gitter auskühlen lassen.

Sie schmecken warm ganz super lecker, lassen sich aber auch prima unterwegs verspeisen.

Wenn ihr Tipps für einen gelingsicheren Rührkuchen ( am liebsten Marmorkuchen ) habt, immer her damit. Ich werde weiter testen.

Jetzt ran an den Teig und ich wünsche Euch ein tolles Wochenende.

Tine

P.S. Neue Bücher und meine eBooks kaufe ich immer im Ecobookstore . Diese Empfehlung ist unbeauftragt und aus voller Überzeugung. Ich habe dadurch keinerlei Vorteile.

Ich versuche mittlerweile allerdings möglichst Bücher zu leihen oder gebraucht zu kaufen.