Pflaumengalette

Ich kann mich gar nicht entscheiden, ob es ein Kuchenrezept oder eher ein Dessert ist. Auf jeden Fall ist es schnell gemacht und seeeehr lecker.

Pflaumengalette

Zutaten
  

  • 220 g Mehl
  • 3 EL Puderzucker
  • 100 g kalte Pflanzenmargarine
  • 40 ml kaltes Wasser
  • 1 Prise Salz

Belag

  • 500 g Zwetschgen
  • Pflanzenmilch zum Einstreichen

Anleitungen
 

  • Aus den Zutaten schnell einen Mürbeteig kneten und in ein Bienenwachstuch eingeschlagen für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  • Pflaumen entsteinen und halbieren
  • Ofen auf 200°C Unter- und Oberhitze vorheizen
  • Den Teig auf einem Backblech ausrollen. (Kreis von ca. 30 cm Ø)
    Mit den Pflaumen belegen, dabei am Rand ca. 3 cm frei lassen. Den Rand über die Füllung klappen.
    Mit etwas Pflanzenmilch bestreichen und die Galette ca. 25 Minuten backen.

Schmeckt am besten noch etwas warm und mit einer Kugel Eis.

Probiert es unbedingt aus, bevor die Pflaumensaison vorbei ist.

Tine

Den Sommer konservieren – Tomatenrezepte

oder was tun bei Tomateneskalation im Beet

Nach unserem Sommerurlaub 2018

Sylt

  fanden wir in unserem Hochbeet die totale Tomateneskalation vor (von der einen Gurkenpflanze sprechen wir hier nicht). Es waren nur 2 Pflanzen, aber die haben wirklich alles gegeben.

Die nächsten Wochen von Tomatenbrot oder Tomatensalat leben war keine wirkliche Option, also habe ich mich auf die Suche nach Rezepten gemacht.  Sommer in Gläsern…….

Ich habe sie hier für euch aufgeschrieben:

Als erstes habe ich eine einfache Tomatensauce gekocht und noch blubbernd in saubere Gläser gefüllt. Wie bei Marmelade auf den Kopf gestellt abkühlen lassen – Fertig!!

Dazu habe ich 1 Zwiebel, eine Knoblauchzehe gehackt und in Olivenöl angedünstet. Ca. 1 Kilo Tomaten in Stücken dazu gegeben. Kurz gekocht. Kräuter Deiner Wahl (z.B. Basilikum, Oregano, Rosmarin) dazu.                    Salz – Pfeffer – Pürieren

Als nächstes gab es eine Tomaten-Karottensuppe mit Kokos

Die lässt sich prima für kalte Herbstabende einfrieren!!

1 gehackte Zwiebel in etwas Kokosöl anrösten

400 g Karotten , 500 g Tomaten  würfeln und mit 1/4 TL Cayennepfeffer dazugeben

500 ml Wasser und 1 TL Salz angießen  und 15 Min  leicht köcheln

pürieren und dann 50 ml Kokosmilch dazu

Sehr lecker!!

Ein Curry – Ketchup habe ich damals auch noch produziert. Und das kam so:

Am allerersten Abend auf Sylt, im netten Strandlokal mit Blick aufs Meer, wurde am Nachbartisch eine Currywurst mit (Trüffel-) Pommes serviert. Obwohl ich seit 8 Jahren kein Fleisch mehr gegessen habe, ging mir diese dumme Wurst nicht mehr aus dem Kopf. Im Nachhinein war es auch gar nicht die Wurst, die mich reizte, sondern der betörende Duft dieser Currysauce. Bis in die Heimat verfolgte mich das. Kennt Ihr das? Dann muss man dem auch nachgeben, finde ich.

Leckerste Pommes gibt es hier in der Nähe zu kaufen, Soja-Bratwürstchen hatte ich im Vorrat, nur keine Currysauce.

Aber, ……….Richtig…….Tomaten!!!!

Also selber machen:

20 Datteln mit kochendem Wasser übergießen und ca. 20 Min einweichen.

2 Zwiebeln und 1 Knoblauchzehe hacken und in Olivenöl anbraten

1 Tube (250g) Tomatenmark mitbraten

8 Tomaten würfeln und Datteln abgießen, dazugeben

250 ml Wasser angießen

Alles ca. 15 Min köcheln lassen

Mit 2 EL Currypulver, Salz und Pfeffer abschmecken und in Flaschen (oder Gläser) füllen  (wie auch bei der Sauce – Flasche/Glas auf den Kopf stellen und so abkühlen lassen)

Dieser Ketchup wird seither jedes Jahr eingekocht.

Mittlerweile haben wir uns einen Dörrautomaten angeschafft. Damit kann ich mir jetzt einen Vorrat an getrockneten Tomaten in Olivenöl anlegen:

Das geht aber auch im Backofen.

Bei 50°C trocknen die Tomatenscheiben (am besten eine „fleischige“ Sorte)  ca. 7 Stunden. Danach gebt ihr die Tomaten in Schraubgläser, fügt ein paar Kräuter nach Wahl hinzu und gießt mit Olivenöl auf bis alles bedeckt ist.

Ich stelle die Gläser jetzt in den kühlen Keller und hoffe, dass sie sich dort auch gut halten. Ich werde berichten.

Die Optik ist jedenfalls schon mal toll.

Habt ihr noch mehr Ideen für mich? Immer her damit.

Habt es fein

Tine

Shortcakes mit Nektarinen

Instagram kann frau ja finden, wie frau will, aber Inspiration finde ich dort immer.

So auch für dieses Rezept, das ich bei einer amerikanischen Schauspielerin gefunden habe. Schnell veganisiert…….

Shortcakes mit Nektarinen

Zutaten
  

  • 375 g Mehl Dinkel 630
  • 1 EL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 3 EL Zucker plus etwas zum Bestreuen
  • EL Sojamehl als Eiersatz
  • 3 EL Wasser
  • 120 g kalte Margarine
  • Pflanzensahne

Nektarinen

  • 3 Nektarinen
  • 1 EL neutrales Öl
  • 1 TL Kleene Lene v. Herbaria*
  • alternativ etwas Zucker + Zimt oder Vanille
  • ½ Zitrone Saft davon
  • Zucker nach Geschmack

Anleitungen
 

Shortcakes

  • Ofen auf 220°C vorheizen
    Trockene Zutaten mischen.
    Eiersatz und kalte Margarine dazu geben und schnell zu einem Teig verkneten.
    Den Teig mit den Fingern auf der Arbeitsplatte flach drücken (ca. 2 cm dick) und mit einem Glas Kreise ausstechen.
    Auf ein Backblech geben, mit Pflanzensahne bepinseln und mit Zucker bestreuen.
    Im Ofen ca. 12-14 Minuten backen.

Nektarinen

  • Die Nektarinen in Stücke schneiden und in einer Pfanne im Öl andünsten.
    Gewürz (oder die Alternative) über die Fruchtstücke streuen und den Zitronensaft darüber geben.
    Eventuell noch mit Zucker abschmecken.
  • Die fertigen Shortcakes etwas abkühlen lassen und dann aufschneiden. In einer kleinen Schüssel anrichten und die Nektarinen darüber verteilen.
  • Meine Nektarinen hatten noch Biss und wenig Soße. Wem das zu "trocken" ist, kann sie noch etwas weicher dünsten und evtl. noch Sahne, Pflanzenmilch oder Wasser dazu geben, damit die Früchte etwas soßiger werden.

Dieses Rezept funktioniert sicher auch mit Pflaumen oder Mirabellen. Auch mit Apfelstücken kann ich es mir gut vorstellen.

Viel Freude beim Probieren

Tine

* Werbung, unbeauftragt und unbezahlt. Die Gewürze von Herbaria kaufe ich mir selber aus voller Überzeugung.

Peanutbutter-Choco-Nicecream

Moisen ihr lieben.

Die allergrößte Hitze haben wir im Münsterland anscheinend erst einmal hinter uns. Ob da noch etwas kommt? We´ll see.

Aber Eis geht jetzt auch noch, oder?

Wir hatten am Wochenende leckerste Nicecream. Ein paar Bananen hatten schon wieder etwas lange gelegen und sahen sehr gesprenkelt aus.

Also geschält, in Stücke gebrochen und ab in den Froster. Beste Basis für veganes Eis.

Peanutbutter-Choco-Nicecream

Equipment

  • Hochleistungsmixer

Zutaten
  

Nicecream

  • 300 g gefrorene Bananestücke
  • 6 entkernte Datteln geviertelt
  • 3 EL Erdnussbutter crunchy
  • 50 g Zartbitterschokolade in Stücke gebrochen
  • 1-2 EL Pflanzendrink* *optional

Topping als Garnitur (Vorschläge)

  • gehackte Walnüsse
  • ungesalzene gehackte Erdnüsse
  • Agavendicksaft oder Ahornsirup
  • gehackte Zartbitterschokolade
  • Fruchtpürree
  • Schokosauce
  • Kakaopulver

Anleitungen
 

  • Alle Zutaten in den Mixer geben und cremig pürieren.
    Wer größere Schokostücke möchte, mixt erst einmal alle Zutaten ohne Schokolade kurz durch und gibt sie erst etwas später dazu.
    Die Nicecream noch einmal für 15 Minuten in den Froster stellen.
    Danach das Eis in gekühlte Gläser geben und mit Topping garnieren.
    Da sind euch keine Grenzen gesetzt. Oben habe ich ein paar Vorschläge gemacht.

Es ist so lecker wie es klingt.

Was ist euer Nicecream Favorit?

Habt es fein

Tine

Donauwelle

Diese Woche stand im Hause P. ein Geburtstag an. Da gibt es IMMER einen Geburtstagskuchen. Gerne wird sich da eine Donauwelle gewünscht.

Also habe ich mich ans Werk gemacht. 32°C Außentemperatur (im Haus ein wenig kühler) sind nicht die besten Rahmenbedingungen, aber was tut man nicht für seine Liebsten.

Und wo ich schon einmal dabei war, habe ich euch direkt das Rezept aufgeschrieben.

Donauwelle

Equipment

  • Springform Ø 26cm

Zutaten
  

Teig

  • 125 g weiche Margarine
  • 3 EL Sojaghurt natur
  • 100 g Zucker
  • 175 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 2 EL Kakao
  • 60+20 g Mineralwasser mit Gas
  • 1 Glas Kirschen

Buttercreme

  • 375 g Pflanzendrink
  • 1 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 125 g kalte Margarine

Glasur

  • 1 Tafel Zartbitterschokolade

Anleitungen
 

Teig

  • Die weiche Margarine mit dem Sojaghurt und dem Zucker cremig verrühren.
    Mehl, Backpulver und Natron mischen und dazugeben.
    Mit dem ersten Teil Mineralwasser verdünnen.
  • Springform gut einfetten und ⅔ des Teiges hineingeben.
    Kakao und das restlichen Mineralwasser zum letzten Drittel Teig geben.
    Die dunkle Masse auf der hellen Masse in der Springform verteilen.
  • Die Kirschen abtropfen lassen und auf den Teig geben.
    Bei 200°C im Ofen ca. 25-30 Minuten backen. Dann abkühlen lassen

Buttercreme

  • Aus Pflanzendrink, Zucker und Puddingpulver einen festen Pudding kochen. Etwas abkühlen lassen.
    Nach und nach die kalte Margarine unterrühren.
    Die Buttercreme auf dem Kuchen verteilen und komplett abkühlen lassen.

Glasur

  • Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und dann auf dem Kuchen verteilen.
    Fest werden lassen und dann genießen

Wenn ihr gleich ein ganzes Blech backen wollt, verdoppelt ihr die Zutaten einfach.

Gutes Gelingen

Tine