Leckerste Bärlauchbutter

mit Datteln und Cranberries

ein schnelles Frühlingsrezept

Im Schatten unseres Hochbeetes wächst jetzt im März leckerer Bärlauch. Nicht sehr viel, aber es eine willkommene erste Bereicherung des Speiseplanes nach dem kohllastigen Winter. Am Dienstag habe ich die ersten Blätter geerntet und gleich zu einer leckeren Bärlauchbutter verarbeitet.

Für mehr Abwechslung auf der Stulle stelle ich mir gerne verschiedenste Brotaufstriche her.

Aber nicht nur auf dem Brot macht diese Butter etwas her. Auch Gemüse- oder Pastagerichten gibt sie den gewissen Pfiff.

Hier habe ich das Rezept für Euch:

  • 10 g Bärlauch
  • 5 g Petersilie
  • 125 g vegane Margarine (Bio Alsan)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Datteln (Um Kabar) schon gehackt (ca. 30 g mit Kern gewogen)
  • 10 g getr. Cranberries (ebenfalls gehackt)
  • 1 Stck. Peperoni
  • 2 El Olivenöl (fruchtig von Bio Planète)
  • 1/2 Tl Salz
  • 1/2 Tl Pfeffer Limone (Lebensbaum)

Alle Zutaten in einen Mixer geben und gut pürieren. Noch einmal abschmecken. Fertig!

Habt ihr auch Bärlauch im Garten? Oder eine tolle Stelle im Wald gefunden?

Auf dem Markt habe ich leider noch keinen gesehen.

Macht es fein ihr Lieben und viel Freude beim Nachmachen

Tine

Bananen Brownies

oder wie ihr aus überreifen Bananen ein Schoki Träumchen zaubert

Kennt Ihr das? Wochenend-Übernachtungsbesuch hat sich angekündigt. Also werden die Vorräte aufgefüllt. Und gerne darf es auch etwas mehr sein. Für alle Fälle. Soll ja niemand Hunger leiden. Als ob…..

Das Wochenende ist um, der Besuch wieder abgereist. Es waren nette Stunden. Und die Schränke sind noch immer gut gefüllt.

Noch fast zwei Wochen später liegen die hier im Keller:

Denn so, wie die mittlerweile aussehen, mag sie auch Niemand mehr essen.

Im Sinne von Zero Waste hier meine Lösung des Problems.

Bananen Brownies

Ihr braucht:

  • 60 g Pekannüsse
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 2 Prisen Salz

in einem Topf karamellisieren und abkühlen lassen

  • 100 g gehackte, vegane Bitterschokolade (Wie fein ihr sie hackt, bleibt eurem Geschmack überlassen)
  • 3 sehr reife Bananen (mit einer Gabel zermusen)
  • 1/2 geschälter Apfel (fein gerieben)
  • 60 g neutrales Pflanzenöl (ich hatte Rapsöl)
  • 80 g Pflanzenmilch (hier war es Hafermilch)
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 1 TL Backpulver
  • 200 g helles Mehl
  • 30 g Backkakao
  • 50 g Agavendicksaft

Den Backofen auf 180° C Ober-u. Unterhitze vorheizen

Eine eckige Springform ausfetten (ca. 18×28 cm)

Bananenmus, geriebenen Apfel, Öl, Pflanzenmilch, Zucker, Mehl, Backpulver, Kakao und Agavendicksaft gut miteinander vermischen.

Die Nüsse grob zerkleinern und zusammen mit der gehackten Schokolade unter den Teig heben.

Die Masse in die Springform geben und ca. 30-40 Minuten backen.

Etwas abkühlen lassen und in Brownie Würfel schneiden.

Kleiner Tipp:

Den Karamelltopf bekommt ihr am besten wieder sauber, in dem ihr etwas Pflanzenmilch darin erwärmt. Kaffee kochen und mit der Karamellmilch genießen, während die Brownies im Ofen sind.

Und wenn ihr gerade keine „fiesen“ Bananen im Haus habt, vielleicht könnt ihr ja beim Wochenendeinkauf im Supermarkt ein paar vor der Tonne retten. Denn da werden so viele weg geworfen.

In diesem Sinne

ein schönes, süßes, schokoladiges Wochenende ihr Lieben

Tine

Enthält Werbung, da eventuell Marken erkennbar

5 Fragen am 5. im März

Heute ist der 5. März. Zeit die 5 Fragen von Nic zu beantworten.

Vorleben statt Missionieren, Reiseziele und mehr über mich

1. Sagst du immer, was du denkst?

Leider nein. Ich bin so furchtbar harmoniebedürftig, dass ich mir meistens meinen Kommentar verkneife, wenn ich anderer Meinung bin. Und das bin ich eigentlich häufig, vor allem was „meine Themen“ angeht. Ernährung, Konsumverhalten, Nachhaltigkeit, Ökologie…… Da wird man ja schnell als der Missionieren abgestempelt. Also sage ich lieber nix. Will ja eh keiner hören. Würde ich gefragt, würde ich natürlich gerne meine Sicht der Dinge erklären, es fragt aber keiner…… Also versuche ich es mit Vorleben statt Missionieren.

Bagno Steinfurt
2. Wirst du immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?

Noch ein Nein. Seit gut 3 Jahren wohnen wir in einer gemieteten Doppelhaushälfte hier in Steinfurt. Die Enge in einem Neubaugebiet war für uns gewöhnungsbedürftig. Davor 20 Jahre in einem großen Eigenheim mit großem Garten für die Kinder am Niederrhein. Das Leben bringt ständig Veränderungen mit sich. Jobwechsel, die Kinder werden flügge. Mittlerweile wohnt nur noch unsere Jüngste bei uns und auch diese Zeit ist absehbar. Im Herbst beginnt sie ein Studium oder eine Ausbildung. Muss sie dafür in eine andere Stadt ziehen? Dann könnten wir uns vielleicht noch einmal verändern. Und wenn der Gatte in ein paar Jahren nicht mehr arbeiten muss, können wir uns auch vorstellen, in eine andere Region in Deutschland zu ziehen. Da müssen wir uns nur noch einigen, ob die See oder die Berge.

Sylt
3. Wie klingt dein Lachen?

Unterschiedlich, würde ich sagen. Situationsbedingt. Mal leise, mal laut, mal bis die Tränen kullern. Aber sicher immer echt, nie gekünstelt.

Menorca
4. Was war deine weiteste Reise?

Weltenbummlerin kann man mich nicht nennen. Meine Reisen beschränken sich auf Europa und da war das weiteste Reiseziel bisher die Insel Menorca. Mag für manche Menschen langweilig klingen, mir genügt das völlig. Asien, Amerika, Afrika usw. reizt mich überhaupt nicht. Hier in Europa gibt es für mich noch genug zu entdecken. Und als „ökofluencerin“ to be, versuche ich dabei die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Möglichst nicht fliegen, Bahn statt Auto….. Hier habe ich über unseren ersten autofreien Urlaub berichtet. Klappt nicht immer, aber ich gebe mein Bestes.

Eine Sache lässt mich allerdings neuerdings schwanken. Und das sind die Bilder, die unser Töchterchen gerade aus Neuseeland schickt. Da könnte ich vielleicht mal schwach werden.

Fotocredit: A.Peiser
5. Was kannst du stundenlang tun, ohne das dir langweilig wird

Lesen.

Oder am Meer sitzen, Wind und Sonne im Gesicht, dem Rauschen lauschen und nichts tun.

Frei nach Astrid Lindgren:
..und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.

Danke liebe Nic für deine tollen Fragen. Es hat Spass gemacht, sich damit zu beschäftigen.

Limonadenbaum

Danke fürs Lesen. Habt es fein

Tine

12tel Blick

im Februar

Hallo Ihr Süßen

Ich fange meinen 12tel Blick leider erst im Februar an. Das Foto für Januar hatte ich schon gemacht, doch es fehlte die Zeit einen Post dazu zu verfassen.

Mein Motiv ist eine Skulptur im Kreislehrgarten in Steinfurt im Münsterland. Unserer neuen Heimat seit gut 3 Jahren.

Der Kreislehrgarten ist ein Demonstrations- und Schulgarten des Kreises Steinfurt in Steinfurt und eine einzigartige Einrichtung im Münsterland. Er umfasst eine Fläche von ca. 30.000 m². 1914 wurde der Garten als „Kreis Obst- und Gemüsegarten“ ins Leben gerufen. Der Garten ist ein anerkannter Ausbildungsbetrieb für Gärtner der Fachrichtung Obstanbau. Wichtig ist der Garten auch für Schulen; im Garten findet sich ein „Grünes Klassenzimmer“ und ein Erlebnispfad mit 19 Stationen. Viele exotische Bäume und Sträucher, wie der Urweltmammutbaum, der Taschentuchbaum und Flügelnüsse, sind vorhanden. Der Kreislehrgarten ist bei freiem Eintritt das ganze Jahr von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Der Garten ist Teil des European Garden Heritage Network und hat etwa 40.000 Besucher im Jahr.

Quelle: Wikipedia

Januar 2019

Leider habe ich nirgends Informationen zu dem lesenden Herrn gefunden, aber ich mag ihn auch so. Ich bin eine „Leseratte“. Und deshalb ist dieses Motiv genau das Richtige für mich.

Gemütlich in der Natur sitzen und schmökern.

Februar 2019

Im Hintergrund könnt Ihr sehen, dass die Gärtner jetzt im Februar auch schon fleißig sind.

Das mit dem gleichen Blickwinkel habe ich noch nicht so ganz raus, wie man in der Collage sehen kann, aber ich arbeite daran.

Mit diesen Bildern bin ich bei verfuchstundzugenäht dabei. Bei Eva findet ihr noch mehr 12tel Blicke.

Habt es fein

Tine

Classic Scones vegan

Werbung, da unbeauftragte Buchempfehlung und Markennennung

Am Wochenende wird hier im Hause P. gerne leckerer Kuchen geschlemmt. Meist als Ersatz fürs Mittagessen, da ich abends koche. Das hat sich durch die unterschiedlichen Heimkommzeiten der Familienmitglieder im Laufe der Jahre so eingebürgert, damit man wenigstens eine gemeinsame Mahlzeit miteinander verbringt. Wir sind dabei geblieben, auch wenn wir momentan „nur“ noch zu Zweit sind (die beiden Großen sind schon ausgezogen und die Jüngste weilt gerade in Neuseeland).

Doch ich wollte vom Backen erzählen. Ich backe sehr gerne, doch vegan backen ist für mich echt eine Herausforderung. Bei anderen sehen die Kuchen toll fluffig aus, ich bekomme das nicht hin. Waffeln gehen und auch Kekse , aber bei Rührkuchen hört der Spass auf. Daran muss ich noch arbeiten.

Heute habe ich ein Scones Rezept für Euch. Scones sind ein traditionelles britisches Teegebäck, ein Kaffee geht aber auch dazu. Ich hab´s getestet.

Das Rezept für die „Classic Cream Scones“ habe ich aus diesem Backbuch von Cynthia Barcomi und für uns „veganisiert“

Ihr braucht:

Trockene Zutaten

  • 350 g Mehl
  • 70 g Zucker
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

90 g kalte vegane Margarine (z.B. Bio Alsan)

Flüssige Zutaten

160 g pflanzliche „Milch“

weitere Zutaten

  • 100 g grob gehackte vegane Zartbitterschokolade ( z.B. Ritter Sport Halbbitter)
  • 75 g Korinthen oder Sultaninen

Ofen auf 180° Umluft vorheizen

Trockene Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Die kalten Margarinestückchen untermischen, bis das Mehl grobkrümelig aussieht. Pflanzenmilch dazugeben und kurz mischen. Dann die Schokolade und Korinthen unterkneten.

Den Teig auf der Arbeitsfläche zu einem Kreis formen – ca. 20 cm Durchmesser und 2 cm dick. Wie einen Kuchen in Stücke teilen ( 8 oder 12) und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Ihr könnt auch mit einem Glas runde Scones ausstechen.

Im Ofen ca. 18-22 Minuten backen und danach 10 Min auf dem Gitter auskühlen lassen.

Sie schmecken warm ganz super lecker, lassen sich aber auch prima unterwegs verspeisen.

Wenn ihr Tipps für einen gelingsicheren Rührkuchen ( am liebsten Marmorkuchen ) habt, immer her damit. Ich werde weiter testen.

Jetzt ran an den Teig und ich wünsche Euch ein tolles Wochenende.

Tine

P.S. Neue Bücher und meine eBooks kaufe ich immer im Ecobookstore . Diese Empfehlung ist unbeauftragt und aus voller Überzeugung. Ich habe dadurch keinerlei Vorteile.

Ich versuche mittlerweile allerdings möglichst Bücher zu leihen oder gebraucht zu kaufen.

Wie ihr aus Wintergemüse einen leckeren Wintersalat macht

Wirsingrezepte gibt es ja viele, aber hier stelle ich Euch heute mal etwas anderes vor

Wirsingsalat

Ihr braucht dazu

  • 350 g Wirsing ( in feine Streifen geschnitten)
  • 2 Äpfel
  • 2 Clementinen
  • Optional noch 40 g Walnüsse oder andere Nüsse/Saaten
  • Salz und Pfeffer

Für das Dressing

  • 4 EL gutes ÖL
  • 4 EL Apfelessig (ich habe meinen selber angesetzt)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Agavendicksaft oder Honig
  • 4 TL Senf
  • 2 TL getr. Oregano

Ihr gebt den geschnittenen Wirsing in eine große Schüssel und reibt einen Apfel (grob) dazu.

Jetzt knetet ihr das Ganze ca. 1 Minute gut durch. Das dauert ganz schön, macht aber den Wirsing etwas weicher.

Den zweiten Apfel schneidet ihr in kleine Würfel und ebenso die Clementinen. Gut unter den Wirsing mischen.

Nun noch die Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas geben und feste schütteln.

Mein meal prep Tipp:

Ich mache immer die doppelte Menge Sauce und habe so stets ein Dressing im Kühlschrank. Dann geht es bei anderer Gelegenheit schneller.

Dressing über den Salat geben, gut durchmischen und abgedeckt, kühl stellen. Er muss jetzt mindestens 1 Stunde durchziehen.

Danach noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den Nüssen bestreuen.

Ich habe Maisbrot dazu serviert.

Für die Mittagspause am nächsten Tag bleibt bestimmt noch etwas für einen Salat to go übrig. Er bleibt lange knackig frisch.

Salat to go mit Maisbrot im Bienenwachstuch

Ihr seht, ein perfektes meal prep Rezept. Probiert es doch mal aus und berichtet mir hier gerne.

Macht es fein

Tine

Garmisch-Partenkirchen

wo man prima ohne auto urlauben kann

Werbung- unbeauftragt- da Verlinkungen

Für alle, die sich jetzt gerade in der Urlaubsplanung 2019 befinden

Wie wäre es mal mit einem Urlaub in den Bergen?

Wie wäre es mal nachhaltiger zu Reisen?

Mal nicht in den Flieger setzen?

Reisen mit der Bahn?

Urlaub ohne Auto?

Wir haben es letzten Herbst getestet. Und so nehme ich Euch hier mit nach Garmisch-Partenkirchen, wo wir ein paar wunderschöne Tage verlebt haben.

Die Anreise mit der Bahn war nicht ganz reibungslos, aber letztendlich kamen wir mit nur einer Stunde Verspätung total entspannt in Garmisch an. Mit dem Auto wären wir ganz sicher durch Baustellen und Staus auch nicht früher da gewesen. Aber sicher nicht so ausgeruht. So hatten wir schon Zeit die ersten Seiten im Urlaubsschmöcker zu lesen und im Reiseführer zu blättern.

Das Gepäck hatten wir möglichst minimalistisch gehalten. 1 kleiner Koffer und ein kleiner Rucksack pro Person. Dank „capsule wardrobe“ war das kein Problem – für mich – der Gatte hatte den größeren Koffer. 😉

Wie ich meine Garderobe zusammenstelle und was ich sonst noch einpacke, zeige ich Euch demnächst in einem extra Beitrag.

Auf jeden Fall dabei sind mein Coffee-to-go-Becher, Bienenwachstücher von der Imkerei Immenstube, eine Brotdose und je nach Jahreszeit eine Trinkflasche oder eine Thermoskanne. So haben wir auf der Fahrt schon Proviant und alles dabei, um uns vor Ort unterwegs zu versorgen. Einen „Göffel“ möchte ich mir noch besorgen.

Im Biohotel Bavaria (fußläufig vom Bahnhof zu erreichen- zentral, aber sehr ruhig gelegen) wurden wir super nett empfangen und konnten auch gleich noch ein Willkommensschlückchen und selbstgebackenen Kuchen genießen.

Wir haben uns bewusst für ein Biohotel entschieden, da man dort insgesamt nachhaltiger unterwegs ist, als andere Unterkünfte. Wir wollten gerne den Luxus genießen, uns morgens an einen gedeckten Tisch setzen zu können. Das muss nicht immer sein, FeWo hat auch seine Vorteile, aber diesmal sollte es so…..

Lobby im Bavaria

Für´s Abendessen wurden uns schnell telefonisch ein Tisch im Partnerhotel Garmischer Hof reserviert. Denn leider hat das Bavaria kein Restaurant für den Abend. Der Garmische Hof ist ebenfalls ein Biohotel und gehört der gleichen Familie. Das vegane Curry war ein Träumchen.

Die Tage in Garmisch-Partenkirchen vergingen im Flug. Viele Wanderungen, haben wir gemacht. Ich verlinke Euch unten die GaPa-Seite mit vielen Tourenvorschlägen, für alle Fitness-Level. Aber auch einen Fauli-Tag, da es einfach den ganzen Tag und die ganze Nacht Bindfäden regnete. Dafür wurden wir am nächsten Morgen mit gezuckerten Bergspitzen belohnt.

Eibsee

Highlight des Urlaubs war

Die Zugspitze

Vom Nachhaltigkeitsgedanken natürlich fragwürdig. Es ist schon wirklich ein Massentourismus da hoch. Aber, wir haben es trotzdem getan. Als Flachlandtiroler habe ich keine andere Chance auf diesen Berg zu kommen und was diese Aussicht mit einem macht…….mit mir gemacht hat…….Wahnsinn. Beim Schreiben muss ich schon wieder schlucken.

Wie einzigartig schön und schützenswert unsere Erde ist.

Ich hätte stundenlang dort sitzen mögen und nur schauen und genießen. Ich hoffe nur, dass noch mehr Menschen bei dem Anblick der Giganten solche Gedanken haben.

Den Ort und die Umgebung haben wir zu Fuß erkundet, oder den Bus genutzt. Manche Linien (die Grüne und die Rote) sind mit der Gästekarte sogar kostenlos. Einmal haben wir die Seilbahn am Wank genommen.

Kräuterkas´spatz´n – leider klappt es auswärts nicht immer vegan

Alles in Allem ein gelungener Urlaub und zurück hat mit der Bahn sogar alles planmäßig funktioniert.

Ich Euch auch


Vielleicht versucht Ihr es ja auch mal? Urlaub ohne Fliegen und ohne Auto geht. Sehr gut sogar.

Tine

P.S.

Ein kleiner Café Tipp von mir „Süße Augenblicke“ in der Fürstenstr. 6 Kleines Café mit Außenplätzen, super leckeres Angebot, sehr nette Inhaberin

Garmisch-Partenkirchen

Hier gibt es Infos zur Gästekarte und nutzbare Buslinien
GaPa Card  

Tourenvorschläge

Und auch die Handy App „komoot“ war uns bei der Tourenplanung und während der Wanderungen sehr hilfreich.

P.P.S

Bei der Buchung der Zugtickets lohnt es sich zeitig zu sein und auch zeitlich flexibel. Denn man kann schon einige Euros sparen, wenn man die An- und Abreisedaten und -zeiten nach dem günstigsten Angebot richtet. Auch etwas längere Umsteigezeiten sollte man einplanen, dann zerlegt es einem nicht direkt die ganze Reiseplanung, wenn die Bahn mal wieder Verspätung hat.

Ingwer Shot

Thermomix – schnelle Rezepte

  • Werbung, da Markennennung

Hallo Ihr Süßen

Ich hoffe, Ihr seid alle gut und vor allem gesund im neuen Jahr gelandet. Gerade in dieser Zeit des Jahres hustet und prustet es von allen Seiten. Da steckt man sich schon mal schnell an. Oder einfach nur in der Silvesternacht beim Feuerwerk schauen halb erfroren…..? Heute möchte ich Euch zeigen, wie ihr ganz einfach ein prima Hausmittel gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit schnell im Thermomix oder jedem anderen kräftigen Mixer herstellen könnt.

Den Ingwer Shot

Ich trinke ihn schon beim ersten Kratzen im Hals und konnte so bisher meist einer Erkältung vorbeugen.

Ihr benötigt:

50 g frischen Bio Ingwer – 10 g frischen Bio Kurkuma – Saft v 1 Bio Zitrone Saft v 1 kleinen Bio Orange – 2 ganze (kleine) Bio Orangen (geschält) – 300 g Wasser – 1 EL Bio Kokosöl – 1 EL Honig oder Agavendicksaft/Ahornsirup (Ich benutze Honig von meiner Schwägerin, auch wenn ich ansonsten nur vegan koche)

Ich gebe alle Zutaten in den Mixtopf und püriere das Ganze 2 Minuten auf Stufe 9 – bei anderen Mixern entsprechend

In kleine Flaschen abfüllen und täglich ein Schnapsgläschen voll (zur Vorbeugung) genießen oder im akuten Fall auch mehrmals täglich. Der Saft dickt mit der Zeit nach und kann dann ruhig mit frischem Orangensaft wieder verdünnt werden. Im Kühlschrank hält er sich ein paar Tage.

Ingwer und Kurkuma könnt Ihr in Bioqualität mit der Schale verwenden. Sie sind beide als ein natürliches Antibiotikum bekannt.

Achtung!!

Der Shot brennt schon recht gut im Hals, aber er ist wirklich ein klasse immun boost.

Probiert es aus, es lohnt sich.

Liebste Grüße

Tine

Den Sommer konservieren – Tomatenrezepte

oder was tun bei Tomateneskalation im Hochbeet

 

Nach unserem Sommerurlaub

Sylt

  fanden wir in unserem Hochbeet die totale Tomateneskalation vor (von der einen Gurkenpflanze sprechen wir hier nicht). Es sind nur 2 Pflanzen, aber die haben wirklich alles gegeben.

Die nächsten Wochen von Tomatenbrot oder Tomatensalat leben war keine wirkliche Option, also habe ich mich auf die Suche nach Rezepten gemacht.  Sommer in Gläsern…….

 

Als erstes habe ich eine einfache Tomatensauce gekocht und noch blubbernd in saubere Gläser gefüllt. Wie bei Marmelade auf den Kopf gestellt abkühlen lassen – Fertig!!

Dazu habe ich 1 Zwiebel, eine Knoblauchzehe gehackt und in Olivenöl angedünstet. Ca. 1 Kilo Tomaten in Stücken dazu gegeben. Kurz gekocht. Kräuter Deiner Wahl (z.B. Basilikum, Oregano, Rosmarin) dazu.                    Salz – Pfeffer – Pürieren

Als nächstes gab es eine Tomaten-Karottensuppe mit Kokos

Die lässt sich prima für kalte Herbstabende einfrieren!!

1 gehackte Zwiebel in etwas Kokosöl anrösten

400 g Karotten , 500 g Tomaten  würfeln und mit 1/4 TL Cayennepfeffer dazugeben

500 ml Wasser und 1 TL Salz angießen  und 15 Min  leicht köcheln

pürieren und dann 50 ml Kokosmilch dazu

Sehr lecker!!

 

Ein Curry – Ketchup habe ich auch noch produziert. Und das kam so:

Am allerersten Abend auf Sylt, im netten Strandlokal mit Blick aufs Meer, wurde am Nachbartisch eine Currywurst mit (Trüffel-) Pommes serviert. Obwohl ich seit 8 Jahren kein Fleisch mehr gegessen habe, ging mir diese dumme Wurst nicht mehr aus dem Kopf. Im Nachhinein war es auch gar nicht die Wurst, die mich reizte, sondern der betörende Duft dieser Currysauce. Bis in die Heimat verfolgte mich das. Kennt Ihr das? Dann muss man dem auch nachgeben, finde ich.

Leckerste Pommes gibt es hier in der Nähe zu kaufen, Soja-Bratwürstchen hatte ich im Vorrat, nur keine Currysauce.

Aber, ……….Richtig…….Tomaten!!!!

 

Also selber machen:

20 Datteln mit kochendem Wasser übergießen und ca. 20 Min einweichen.

2 Zwiebeln und 1 Knoblauchzehe hacken und in Olivenöl anbraten

1 Tube (250g) Tomatenmark mitbraten

8 Tomaten würfeln und Datteln abgießen, dazugeben

250 ml Wasser angießen

Alles ca. 15 Min köcheln lassen

Mit 2 EL Currypulver, Salz und Pfeffer abschmecken und in Flaschen (oder Gläser) füllen  (wie auch bei der Sauce – Flasche/Glas auf den Kopf stellen und so abkühlen lassen)

Minestrone habe ich am Wochenende für den Besuch (der Mann hat Geburtstag gefeiert) gekocht. Das ist nicht nur gute Tomaten-, sondern auch noch Gemüseresteverwertung und lässt sich ebenfalls prima einfrieren.

 

Derweil reifen die Tomaten weiter, wenn ihr also noch Ideen für mich habt. Immer her damit.

 

 

Habt es fein

 

Tine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grünkohl mal ganz anders

- enthält Werbung, da Markennennung -

Ich liebe die Grünkohlzeit.

Am liebsten mag ich ihn klassisch, wie meine Mama ihn macht. Mit Kartoffeln „untereinander“. Nur ohne Kassler oder Mettendchen. (Da nehme ich meist ein Ersatzprodukt)

Das Fräulein ist davon allerdings nicht so begeistert.

Jetzt habe ich eine Alternative gefunden. Grünkohl mit Pasta kombiniert.  Instagram hat mich inspiriert.

So mache ich die Pasta-Pfanne:

1 Stange Lauch   –   6 Blätter frischen Grünkohl     – ein paar Cashewkerne

6 getrocknete Tomaten in Öl  –   Olivenöl    –  etwas Hafersahne   –

400g Lieblingspasta

Lauch und Grünkohl waschen und klein schneiden (bis auf die dicke Blattrippe vom Grünkohl). Cashewkerne hacken. Tomaten klein schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen, alles gut darin anbraten. Gleichzeitig die Nudeln kochen. Etwas von dem Nudelwasser in die Pfanne geben und  das Gemüse kurz weiter dünsten. Die Nudeln abschütten und gleich in die Pfanne geben. Gut mischen. Ihr könnt die Pasta-Pfanne jetzt so genießen oder ihr verfeinert das Ganze noch mit einem Schuss Hafersahne (alternativ könnt ihr etwas Cashew- oder Mandelmus mit Wasser zu Sahne verrühren).

Lecker.

Probiert es doch auch mal und berichtet wie es angekommen ist.

 

Habt es fein Ihr Lieben

 

Tine

 

* Meine Hafersahne ist von Oatly und ich habe sie in meinem Bioladen selber gekauft – kein sponsoring – ich mag diese schwedische Marke sehr gerne.