Veganer Streusel – Zwetschgenkuchen

Sonntags gibt´s Kuchen

 

Blankpoliert

Hallo Ihr Liebsten,

Zwetschgenkuchenzeit

 

Traditionell gibt es bei uns am 12. August den ersten Zwetschgenkuchen des Jahres. Da hat der Gatte Geburtstag.

 

Grundlage ist ein fluffiger Hefeteig. Diesmal habe ich die Zwetschgen mit leckeren Streuseln getoppt.

 

Zutaten für den Hefeteig

125 ml Pflanzendrink, 60 g Zucker, 1/2 Würfel Hefe, 1 Prise Zimt, 60 g Margarine, 300 g (Vollkorn-) Mehl

Alles in die Küchenmaschine geben und gut durchkneten.

Teig in eine 28 cm Springform geben.

 

Den Teig mit entsteinten Zwetschgen belegen. (Ich hatte ein Kilo Pflaumen gekauft).

 

100 g Mehl – 70 g Zucker und 65 g Margarine zu Streuseln verkneten.

Auf den Pflaumen verteilen.

 

Den Kuchen 35 Min bei 180°C Umluft backen.

 

Ich hatte Mandeltrester von der Mandelmilchproduktion übrig und habe den mit gehackten Datteln, getrockneten Aprikosen, Zimt und Haferflocken zu Streuseln verknetet.

Dazu könnte ich mir gut eine Kugel Eis vorstellen.

So lecker.

 

Habt einen schönen Sonntag

Tine

 

 

 

 

 

 

Den Sommer konservieren – Tomatenrezepte

oder was tun bei Tomateneskalation im Hochbeet

 

Nach unserem Sommerurlaub

Sylt

  fanden wir in unserem Hochbeet die totale Tomateneskalation vor (von der einen Gurkenpflanze sprechen wir hier nicht). Es sind nur 2 Pflanzen, aber die haben wirklich alles gegeben.

Die nächsten Wochen von Tomatenbrot oder Tomatensalat leben war keine wirkliche Option, also habe ich mich auf die Suche nach Rezepten gemacht.  Sommer in Gläsern…….

 

Als erstes habe ich eine einfache Tomatensauce gekocht und noch blubbernd in saubere Gläser gefüllt. Wie bei Marmelade auf den Kopf gestellt abkühlen lassen – Fertig!!

Dazu habe ich 1 Zwiebel, eine Knoblauchzehe gehackt und in Olivenöl angedünstet. Ca. 1 Kilo Tomaten in Stücken dazu gegeben. Kurz gekocht. Kräuter Deiner Wahl (z.B. Basilikum, Oregano, Rosmarin) dazu.                    Salz – Pfeffer – Pürieren

Als nächstes gab es eine Tomaten-Karottensuppe mit Kokos

Die lässt sich prima für kalte Herbstabende einfrieren!!

1 gehackte Zwiebel in etwas Kokosöl anrösten

400 g Karotten , 500 g Tomaten  würfeln und mit 1/4 TL Cayennepfeffer dazugeben

500 ml Wasser und 1 TL Salz angießen  und 15 Min  leicht köcheln

pürieren und dann 50 ml Kokosmilch dazu

Sehr lecker!!

 

Ein Curry – Ketchup habe ich auch noch produziert. Und das kam so:

Am allerersten Abend auf Sylt, im netten Strandlokal mit Blick aufs Meer, wurde am Nachbartisch eine Currywurst mit (Trüffel-) Pommes serviert. Obwohl ich seit 8 Jahren kein Fleisch mehr gegessen habe, ging mir diese dumme Wurst nicht mehr aus dem Kopf. Im Nachhinein war es auch gar nicht die Wurst, die mich reizte, sondern der betörende Duft dieser Currysauce. Bis in die Heimat verfolgte mich das. Kennt Ihr das? Dann muss man dem auch nachgeben, finde ich.

Leckerste Pommes gibt es hier in der Nähe zu kaufen, Soja-Bratwürstchen hatte ich im Vorrat, nur keine Currysauce.

Aber, ……….Richtig…….Tomaten!!!!

 

Also selber machen:

20 Datteln mit kochendem Wasser übergießen und ca. 20 Min einweichen.

2 Zwiebeln und 1 Knoblauchzehe hacken und in Olivenöl anbraten

1 Tube (250g) Tomatenmark mitbraten

8 Tomaten würfeln und Datteln abgießen, dazugeben

250 ml Wasser angießen

Alles ca. 15 Min köcheln lassen

Mit 2 EL Currypulver, Salz und Pfeffer abschmecken und in Flaschen (oder Gläser) füllen  (wie auch bei der Sauce – Flasche/Glas auf den Kopf stellen und so abkühlen lassen)

Minestrone habe ich am Wochenende für den Besuch (der Mann hat Geburtstag gefeiert) gekocht. Das ist nicht nur gute Tomaten-, sondern auch noch Gemüseresteverwertung und lässt sich ebenfalls prima einfrieren.

 

Derweil reifen die Tomaten weiter, wenn ihr also noch Ideen für mich habt. Immer her damit.

 

 

Habt es fein

 

Tine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grünkohl mal ganz anders

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Ich liebe die Grünkohlzeit.

Am liebsten mag ich ihn klassisch, wie meine Mama ihn macht. Mit Kartoffeln „untereinander“. Nur ohne Kassler oder Mettendchen. (Da nehme ich meist ein Ersatzprodukt)

Das Fräulein ist davon allerdings nicht so begeistert.

Jetzt habe ich eine Alternative gefunden. Grünkohl mit Pasta kombiniert.  Instagram hat mich inspiriert.

So mache ich die Pasta-Pfanne:

1 Stange Lauch   –   6 Blätter frischen Grünkohl     – ein paar Cashewkerne

6 getrocknete Tomaten in Öl  –   Olivenöl    –  etwas Hafersahne   –

400g Lieblingspasta

Lauch und Grünkohl waschen und klein schneiden (bis auf die dicke Blattrippe vom Grünkohl). Cashewkerne hacken. Tomaten klein schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen, alles gut darin anbraten. Gleichzeitig die Nudeln kochen. Etwas von dem Nudelwasser in die Pfanne geben und  das Gemüse kurz weiter dünsten. Die Nudeln abschütten und gleich in die Pfanne geben. Gut mischen. Ihr könnt die Pasta-Pfanne jetzt so genießen oder ihr verfeinert das Ganze noch mit einem Schuss Hafersahne (alternativ könnt ihr etwas Cashew- oder Mandelmus mit Wasser zu Sahne verrühren).

Lecker.

Probiert es doch auch mal und berichtet wie es angekommen ist.

 

Habt es fein Ihr Lieben

 

Tine

 

* Meine Hafersahne ist von Oatly und ich habe sie in meinem Bioladen selber gekauft – kein sponsoring – ich mag diese schwedische Marke sehr gerne.

 

„Vegan – finde ich gut, aber……. „

„….. auf Käse könnte ich nicht verzichten!!“

 

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Das hört man ja häufiger als Argument, warum jemand nicht vegan essen kann. Ging mir bisher auch so, aber für einige Gelegenheit habe ich eine Alternative gefunden:

Eine leckere vegane „Käsesauce“, die ich gerne zum Überbacken nehme.

Die Zutaten

 

Hier ist das Rezept:

150 g Kartoffeln      60 g Karotten  (nach dem Schälen gewogen)      1 Zwiebel  2 Knoblauchzehen         schälen  und  klein schneiden

1 cm Ingwer      1 cm Kurkuma

Alles in einen Topf geben, mit Wasser bedecken  mit 1 TL Gemüsebrühe weich kochen.

Im Anschluss in einen Mixer geben (mit dem Wasser)

dazu:

60 g Cashewkerne         2 EL Hefeflocken       1 EL Senf         1 TL Zitronensaft

Alles gut cremig pürieren  –  mit Salz und Pfeffer abschmecken.   Eventuell noch mit Gemüsebrühe verdünnen, wenn Dir die Konsistenz zu fest ist. Fertig!!

 

Wir nutzen die Sauce hier sehr häufig – ob auf Pizza, Linsenlasagne, Nudel- oder Kartoffelauflauf.  Sooooooo  lecker.

 

Probiert es doch mal.

Macht es Euch fein

Tine

 

 

** Das Rezept habe ich auf der Seite http://www.isshappy.de  gefunden.

 

 

 

 

Vegane Haferkekse

Kekse gehen doch immer, nicht nur an Weihnachten

Für den Januar haben wir uns hier einen Monat „zuckerfrei“ verordnet. Ich habe trotzdem neulich Kekse gebacken. Mit Zucker. Denn der Student in Köln freut sich immer über ein Mitbringsel und Montag fahre ich in die Domstadt.

 

Ich habe unser liebstes Haferkeks-Rezept veganisiert und auch den Zucker noch etwas reduziert.

Hier das Rezept:

Haferkekse

Ofen auf 190°C vorheizen

200 g vegane Margarine

120 g Zucker (ich nehme immer Rohrohrzucker)

6 EL Wasser

verrühren

250 g Haferflocken

100 g Dinkelmehl

1 TL gemahlene Vanille

1 Päckchen Backpulver

dazu geben.  Ca. 2 Minuten verrühren.

Mit 2 Teelöffeln Häufchen aufs Blech (mit Backpapier) setzen. Dabei Abstand lassen, die Kekse verlaufen und werden so rund.     Meine leider nicht, der Teig war noch etwas zu fest!

10-12 Minuten backen               Fertig!!

Abkühlen lassen

Kaffee oder Tee kochen und genießen.

 

Ende Januar werde ich die Kekse in jedem Fall wieder backen, damit wir uns dann im Februar darauf stürzen können.

 

Jetzt macht Euch ein feines Wochenende

liebste Grüße

Tine

 

 

Dinkel-Mohn-Waffeln mit heißen Kirschen

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für einen verregneten Sonntag

 

Gestern war wirklich so ein Schmuddelwetter bei uns. Da hatte man gar keine andere Wahl, da ging nur :

lange schlafen

ausgiebig frühstücken

zum Nachmittagskaffee etwas Süßes

abends herzhaft

und dazwischen gemütliches Gammeln.

 

Ich zeige Euch mein leckeres veganes Waffelrezept:

Für den Teig

Saft und Abrieb einer kleinen Biozitrone

250 g Dinkelmehl

1 EL Mohn

80 g Agavendicksaft

1/2 TL Natron

1 EL neutrales Pflanzenöl

240 ml ungesüßte Pflanzenmilch (Dinkel, Hafer oder Soja)

alles miteinander verrühren

und im Eisen ca. 7 Waffeln backen

Eisen unbedingt gut mit Pflanzenöl bestreichen

Ich habe noch ein Glas Kirschen mit Speisestärke aufgekocht und angedickt.

Puderzucker über die Waffeln, Kerzen angezündet und genießen.

 

Mein Rezept habe ich aus dem veganen Backbuch

 La Veganista Backt *

 

Vielleicht probiert ihr das Rezept ja mal aus. Es musst ja nicht unbedingt regnen dafür……

Habt es fein ihr Lieben

Tine

 

 

 

*Ich habe mir dieses Buch schon vor Jahren selber gekauft, bin begeistert und überzeugt davon – trotzdem Werbung.

Beim Ecobookstore kaufe ich alle meine Bücher, aus Überzeugung.

Friday-Flowerday 38/17

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Meine Freitagsblümchen

Ganz schön herbstlich schon….

 

Auf meinem Arbeitsweg fahre ich fünf mal in der Woche an einem liebevoll gepflegten Blumenfeld vorbei. Gerne halte ich auf dem Rückweg dort an und nehme mir ein paar Blümchen mit.

 

Diesmal fiel meine Wahl auf diese Dahlien:

 

 

Inspiriert von holunderbluetchen

auf deren Blog Ihr noch viele Freitagsblümchen sehen könnt.

 

Ein schönes Wochenende und macht es Euch fein Ihr Lieben.

 

Tine

Die weltbeste vegane Gemüsequiche

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Vegan überzeugt……

ein perfektes „Was-habe-ich-noch-im-Kühlschrank“-Essen

Gemüsequiche war schon immer eins meiner Lieblingsgerichte, nur meine Familie konnte ich nie dafür begeistern.

Dabei war weniger das Gemüse das Problem – keiner mochte die gestockte Mischung aus Sahne, Ei und Käse. Also gab es Quiche nur noch, wenn wir Besuch eingeladen hatten, der mir beim Essen helfen konnte.

Vor einiger Zeit entdeckte ich dann ein Rezept auf bevegt.de

Ich lasse ja nichts unversucht, also gleich angetestet……

…..und siehe da:

Begeisterung.

Echt wahr.

Jubel, wenn Quiche auf unserem Wochenessensplan auftaucht.

Ihr wollt das Rezept?!

 

Für den Boden knete ich in der Küchenmaschine einen Teig aus

300 g Mehl

1 halber Würfel Hefe

4 EL Öl

1 TL Agavendicksaft

1 TL Salz

120 ml Wasser (warm)

 

Den Ofen auf 200° C Umluft vorheizen.

 

Für die Füllung brate ich 500 g Gemüse in etwas Öl

Für die Quiche auf den Bildern hatte ich Möhren, rote Zwiebel, Zucchini (aus dem Hochbeet), Spinat und Kohlrabi verwendet. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf oder richtet Euch nach den Resten in Eurem Kühlschrank.

Die Zutaten für die Sauce mixe ich im Mixer zu einer glatten Creme

80 g Cashewbruch

200 g Naturtofu

200 ml Wasser

2 TL Gemüsebrühe

2 EL Hefeflocken

Saft einer halben Zitrone

1 TL Kurkuma

Salz und Pfeffer

Den Teig in eine Springform (26 cm) drücken und einen Rand hochziehen. Ich mache es dabei nicht so spannend mit noch extra gehen lassen, sondern gebe ihn direkt in die Form. Bis das Gemüse dann geschnippelt und gebraten ist, hat er noch genügend Zeit etwas auf zu gehen.

Das angebratene Gemüse anschließend darauf geben.

Darauf dann die Sauce verteilen.

In den Ofen damit und ca. 30-35 Minuten backen. Anschließend etwas abkühlen lassen, damit die Füllung nicht auseinander läuft.

Das Ergebnis ist sooooo lecker.

P.S.:  Sollte doch mal ein Stück übrig bleiben, lässt es sich auch prima einfrieren – für ein schnelles Essen, wenn mal nicht so viel Zeit zum Kochen bleibt.

Ich wünsche Euch einen schönen Mittwoch.

Habt es fein Ihr Lieben.

Tine

Alter Schwede – Ein fast perfekter Sommer…..

 Kopenhagen, Süd-Schweden und ein Sommerhaus

Unser Sommerurlaub sollte diesmal ein Mix aus Städtetouren, roadtrip, relaxen, Wander- und Badeurlaub  werden.

Erster Stop:

Flensburg

Nachdem wir die doppelte Zeit für die Fahrstrecke benötigten (den Baustellen vor,in und nach Hamburg sei Dank) waren wir wirklich froh, diesen Stop eingeplant zu haben. So reichte es gerade für ein schnelles Abendessen und dann haben wir noch am Hafen erste Seeluft geschnuppert.

Weiter ging es bei sintflutgleichem Regen Richtung Kopenhagen:

Kleine Meerjungfrau

Am nächsten Tag Sightseeing mit Sonnenschein:

Schloß Amalienborg

 

Hafen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nyhaven

fanden wir sehr schön, aber soooooo voll.

Ai weiwei – 3500 Rettungswesten von Flüchtlingen im Nyhave

 

 

 

 

 

 

 

 

Im strömenden Regen geht es weiter über die Öresundbrücke über eine malerische Küstenstrasse zum südlichsten Zipfel Schwedens:

Es regnet!!!

Kleiner Stop in Ystad, aber nur zum Geldautomaten, denn Wallander ist uns ziemlich schnuppe.

Und weiter geht es.

Ales Stenar

Nächster Stop Kalmar

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Wenn man, wie wir, zum ersten Mal Schweden besucht, muss man, finde ich, Astrid Lindgren huldigen. Also ging es mit Sonne weiter nach Vimmerby zu ihrem Geburtshaus mit angeschlossenem Museum. So ein wunderschöner Ort.

Limonadenbaum – Hach Pippi, wie war es schön mit Dir

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Södertälje war der perfekte Ausgangspunkt, um ohne Auto mit dem Zug nach Stockholm zu fahren. Viel mehr hatte der Ort für uns aber leider nicht zu bieten.

 

 

Altstadt

Am nächsten Tag wollten wir mal eine kleine Wanderung durch die Natur machen und wurden von einem Gewitter überrascht.

Postkartenidylle

 

Einmal quer durch Schweden zu unserem Sommerhaus.

Hier sollte der zweite Teil unseres Urlaubs mit Baden und Sonnen und Lesen etwas chilliger werden.

Doch erstens kommt es anders…….

Badewetter Fehlanzeige, der Sonne-Regen-Mix hielt an. Auf den geplanten Göteborg-Ausflug haben wir verzichtet. Aber chillig war´s.

Leider wurde das Fräulein dann krank, die Wetterprognose versprach nur noch Regen…  also die Koffer gepackt, das Haus geputzt und einen Tag früher und ohne den geplanten Zwischenstopp in Kiel nonstop durch in Richtung münsterländische Heimat.

Aber wir kommen sicher wieder!!

 

Habt es fein Ihr Lieben

Tine